Der Tesla Roadster kommt zurück – als Superlativ

Der Tesla Roadster war einst das erste in Kleinserie gebaute Fahrzeug von Tesla. Nun soll er wieder zurückkommen, besser gesagt laut Elon Musk bis 2020. Was in klaren Worten bedeutet ein Jahr später. Die technischen Daten sind aber schon heute nicht ganz von dieser Welt. Denn der neue Tesla Roadster ist aus heutiger Sicht als „Hypercar“ zu verstehen.

Beschleunigungswerte jenseits der Vorstellungskraft

Im amerikanischen Standard-Sprint auf 60 Meilen pro Stunde (96 km/h) sollen dem Roadster 1,9 Sekunden ausreichen. Aus dem Stand auf 100 Meilen (160 km/h) sollen gerade einmal 4,2 Sekunden vergehen. Werte wie sie heutzutage nur annähernd bei Hypercars mit nah oder über 1.000 PS zu finden sind. Sollte Tesla diese Zahlen wirklich umsetzen können, würde man damit (Stand 2017) das schnellste Serienprodukt für die Straße herstellen. Nicht zu vergessen der Topspeed soll bei über 250 Meilen pro Stunde (400 km/h) liegen. Damit wäre der Roadster (ebenfalls Stand 2017) das schnellste Elektroauto. Die amerikanische Viertelmeile soll der Roadster übrigens in 8,8 Sekunden erledigt wissen.

Auf der Anwendungsseite von reellen Zahlen verspricht Musk den Einsatz einer 200 kWh Batterie, was dem Roadster eine Reichweite von rund 620 Meilen also rund 1.000 Kilometer bei „Highway Speeds“ geben soll. Im Schnitt spricht er dabei also von einer Geschwindigkeit von 80 bis maximal 100 km/h.

Drei Motoren, Allradantrieb und Platz für vier Personen

Von den Bildern würde man erwarten der Roadster sei ein Zweisitzer mit entfernbarem Dach. Allerdings hat man hier einen 2+2 Sitzer im Plan, allerdings sind die Rücksitze wohl ähnlich sinnvoll wie bei einem Porsche 911. Abseits der absurden Zahlen hat Musk noch eine weitere bereit gehalten. 10.000 Nm soll der Antrieb bringen, was auch nach Musk „stupid“ (dumm) wäre. Soll heißen die Leistung der drei Motoren, einer an der Vorderachse und je Hinterrad ein weiterer, wird wohl im Fahrzeug gedrosselt.

Und jetzt zum Preis. Für eine Interessensbekundung muss man bereits 50.000 US-Dollar hinlegen. Dann wird der Wagen – wie das Model 3 – reserviert. Der Basispreis liegt bei 200.000 US-Dollar. Es gäbe allerdings auch ein 250.000 US-Dollar Paket, in dem man die Entwicklung und Produktion direkt mit unterstützten kann. Ein auf 1.000 Exemplare limitiertes Sonderangebot quasi.

Fotos: Tesla Motors

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