Fisker: Neue Akku-Technologie in einer Minute wieder aufgeladen

Fisker ist für viele hierzulande weniger ein Begriff als die Marke Tesla. Und doch sind sich beide extrem nah. Das Startup wurde von Henrik Fisker gegründet, welcher zuvor Designer und Berater für Tesla war. Und genau aus dieser Ecke gibt es nun Neuigkeiten zu einem bahnbrechenden Elektroauto mit über 500 Meilen Reichweite, welches nur eine Minute zum Aufladen benötigen soll.

Patentanmeldung für neue Solid-State-Akkus (Festkörper-Akkus)

Fisker hat ein Patent für Solid-State-Akkus oder zu deutsch auch Festkörper-Batterien angemeldet. Pro voller Aufladung sollen die neuen Fisker-Modelle über 500 Meilen (also umgerechnet 800 Kilometer) abdecken können. Die interessante Meldung daran ist allerdings mehr die Möglichkeit diese Batterie in einer Minute wieder voll aufzuladen.

Beides würde nicht nur Tesla als aktuellen Marktführer bei Elektrofahrzeugen, sondern auch jede andere geplante Technologie von (künftigen) Elektroauto-Herstellern zerschmettern. Tesla’s Reichweitenmeister, das Model S 100D, schafft rund 335 Meilen (536 km) mit einer Ladung der Lithium-Ionen-Batterien. Mit den Supercharger Stationen ist diese Batterie wieder in rund einer halben Stunde vollgeladen.

Die Technologie Solid-State-Akku im Detail

Die Solid-State-Akkus oder Festkörper-Batterien sind allerdings noch etwas weiter entfernt als der angepeilte Massenmarkt der E-Fahrzeuge. Laut Fisker soll die neue Batterie-Technologie ab 2023 für die Massenproduktion bereit stehen. Die Technologie der Festkörper-Batterie wird auch anderweitig von Zulieferern und Co. entwickelt. Im Grunde ist jene Technologie dazu in der Lage mehr Energie zu speichern und diese auch wieder schneller aufzuladen als es aktuelle Lithium-Ionen-Batterien können. Die niedrige Elektronenstromdichte als auch die eingeschränkte Funktionalität bei extremen Temperaturen hätte man bereits lösen können. Somit hat man aktuell die zweieinhalbfache Energiedichte erreicht im Vergleich zu konventionellen Lithium-Ionen-Batterien. Und das bei nur einem Drittel der Kosten.

Dabei sind Elektroautos nicht der einzige Anwendungszweck. So tauscht man sich derzeit wohl aus und wir Endbenutzter könnten die Festkörper-Akkus bereits schon vor 2023 in ersten Produkten wiederfinden.

Quelle: mashable

Foto: Fikser

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