Skoda wird SUV-Palette mit zwei Modellen ausbauen

Skoda Vision E Heckansicht

Kodiaq und Karoq bleiben nicht lange alleine. Die VW-Tochter Skoda wird kontinuierlich den Ausbau der Modellpalette voran treiben. Großes Thema dabei sind vor allem SUV bzw. Crossover-Modelle. Wobei zuerst in China, wohl aber auch in Europa der sogenannte Kodiaq GT eingeführt wird. Zudem stellt man dem Seat Arona einen tschechischen Bruder zur Seite.

Kleiner Crossover für das Boom-Segment gesetzt

Mit dem Skoda Karoq bedient man nun neuerdings auch die beliebte Kompakt-SUV-Klasse, während der größere Kodiaq stark am Segment der teureren Mittelklasse-Modelle kratzt. Doch im absoluten Boomer-Segment von Renault Captur und Co. bietet man derzeit noch nichts an. Um genau zu sein ist der Seat Arona im Konzern bisher das einzige Modell. VW will nächstes Jahr mit dem „T-Cross“ nachlegen und auch Skoda plant so schnell als möglich einen kleinen Crossover auf dem MBQ-A0. Wohl sogar noch bevor der Fabia auf die neue Plattform gesetzt wird.

SUV-Coupé des Kodiaq zuerst in China – dann vielleicht in Europa

Der Name Kodiaq GT kam nun erstmals in einer Präsentation in China auf. Es ging schon länger das Gerücht um, Skoda wird (exklusiv) für den asiatischen Markt eine SUV-Coupé Variante des Kodiaq anbieten. Gerade diese Größe und Form der SUVs sind dort extrem beliebt, mehr noch als Limousinen vor rund zehn Jahren. Dabei wird, abgesehen von der Form, alles an Teilen und Technik mit dem normalen 7-Sitzer Kodiaq geteilt. Heißt Diesel- und Benzinmotoren, sowie manuelle und automatische Getriebe, nicht zuletzt auch das Haldex-basierte Allradsystem. Allerdings könnte sich das Cockpit bereits weiterentwickelt haben und einen Ausblick auf ein Facelift des Kodiaq geben.

 

B-Crossover mit Technik und Motoren des Seat Arona

Sowohl der kleine Crossover, der sich vom Arona primär im Design unterscheiden sollte, als auch das SUV-Coupé Kodiaq GT – ob er hierzulande auch so heißen wird ist unklar – werden bis 2019 auf dem Markt sein. Der für den Kodiaq GT wichtigste Markt China wird aber in jedem Fall Vorrang im Vergleich zu den europäischen Märkten haben. In Asien wird er bereits 2018 auf dem Markt erscheinen.

 

Generell wird mit diesem SUV-Coupé für Skoda auch in Europa ein neuer Preisbruch erwartet, wobei es der teuerste Skoda aller Zeiten werden könnte. Allerdings ist auch der interne Druck hoch, wobei Seat ein ähnliches Modell für die nun abgespaltete Cupra-Marke plant. Auch hier ist der Zeitplan ähnlich straff und sieht das neue Fahrzeug für 2019 bis 2020 vor.

Fotos: Skoda „Vision E“; PC Auto (China)

Quelle: autocar

2 Gedanken zu “Skoda wird SUV-Palette mit zwei Modellen ausbauen

  1. Die einzige Marke, die ich auf der IAA nicht näher angeschaut habe. Außer Fabia Combi und Rapid sonst keine eigenständigen Modelle mehr im Angebot, Roomster und Yeti leider ohne direkte Nachfolger. Der gezeigte Vision E ziemlich gewöhnungsbedürftig.

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