Hyper Battle: Hennessey Venom F5

Während die einen sich mit den Diesel-Problemen des Lebens beschäftigen, verfolgen die anderen Träume. Den Traum der Schnellste zu sein. Für knapp 1,6 Millionen US-Dollar könnte das mit dem Hennessey Venom F5 durchaus gelingen. Auf der SEMA in Las Vegas feierte das 301 Meilen-pro-Stunde – umgerechnet über 480 km/h – Hypercar seine Premiere.

Bugatti’s Chiron ist schnell, aber nicht schnell genug

Ja der Bugatti Chiron ist schnell. Aber wohl nicht schnell genug. Den Geschwindigkeitsrekord des Venom GT von 270,49 mph (432,78 km/h) wollte Bugatti (oder besser gesagt der VW Konzern) mit dem Chiron eigentlich knacken. Dumm nur, dass Hennessey Special Vehicle schon den nächsten Rekordhalter gebaut hat. Zumindest auf dem Papier. Denn noch gibt es weder für den Chiron noch den Venom F5 die passenden Reifen, um den Topspeed in den Asphalt zu brennen. Zwar gibt es einige Rekord-Halter auf Salz, beim Bonneville Festival beispielsweise, doch die Pneus passen wohl nicht auf die Hypercars.

Mehr Leistung und Geschwindigkeit als die Reifen vertragen

Angetrieben wird der Hennessey Venom F5 von einem 7,4-Liter Aluminium V8 befeuert von zwei Turboladern. In Summe leistet das Triebwerk 1.600 PS und hat ein übertrieben heftiges Drehmoment von 1.762 Nm. Damit ergibt sich ein Topsspeed von 301 Meilen pro Stunde oder auch 481 km/h. Alleine schon die Beschleunigung ist atemraubend. Weniger als zehn Sekunden vergehen bis aus dem Stand 186 Meilen pro Stunde (297 km/h) erreicht sind. Genauso krass sind aber auch die Stopper, welche den Venom F5 einbremsen. Von Null auf 249 Meilen (398 km/h) und wieder auf Null vergehen weniger als 30 Sekunden. Bugatti hat dafür 42 Sekunden benötigen, wurde aber bereits von Koenigsegg 36,44 Sekunden unterboten. Allerdings sind dies bisher nur Zahlen (in Theorie) von Hennessey selbst. Vergangene Testläufe und Rekord der Spezialfahrzeuge haben aber bewiesen, dass diese Marke für pure Geschwindigkeit steht.

Hennessey Venom F5: leichter als ein Golf GTI

Anders als etwa beim Chiron werden über Sieben-Gang-Getriebe mit einer Kupplung nur die Hinterräder angetrieben. Gebaut wird jeder der nur 24 Stück des Venom F5 auf einer neuen Plattform mit einer komplett in Carbon gefertigten Karossiere. Das Leergewicht ist genauso extrem, wie die Leistung, denn er bringt nur 1.338 Kilogramm auf die Waage. Und das bei 1.193 Kilowatt Leistung. Als kleiner Vergleich, ein Golf GTI muss mit 169 kW ein Leergewicht von 1.365 Kilogramm bewegen.

Fotos: Hennessey

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