Rundumerneuerung des Citroen C4 Cactus

Der Citroen C4 Cactus schreckt uns nicht mehr wie zu seiner Premiere. Nun ist das extravagante Modell der Franzosen aufgefrischt worden und neben seinem neuen Look gibt es auch neue Technologien. Darunter gleich zwei Premieren mit der neuen Federung inklusive hydraulischem Anschlag und den Sitzen „Advanced Comfort“.

Citroen C4 Cactus bleibt bunt wie zuvor

Zur Verfügung stehen für das neue Modell insgesamt zwölf Fahrerassistenzsysteme, drei Konnektivitätslösungen und Motoren mit bis zu 130 PS. Die Front ist indes noch bulliger und breiter geworden, sie wirkt insgesamt erwachsener und reifer als beim ersten Auftritt des C4 Cactus. Auch das Heck gleich sich dem an, zieht sich durch die neuen Rückleuchten in die Breite und macht einen wertigeren Eindruck. Durch 31 Lackierungen, vier Style-Pakete und fünf Ausstattungsvarianten bleibt der Cactus so bunt wie zuvor.

Die im C4 Cactus nun eingesetzte Federung feierte bereits ihre Premiere im C5 Aircross. Das Modell ist bisher allerdings nur in China verfügbar, weshalb wir Europäer erstmals durch den neuen C4 Cactus in diesen Genuss kommen. Citroen verspricht ein Fahrgefühl „wie auf Wolken“ oder auch einen „fliegenden Teppich“. Die Kompetenz dafür hat Citroen, man erinnere sich nur an die alte DS zurück.

Federung mit hydraulischen Anschlag im Detail

20 Patente umfasst die Federung, welche sich prinzipiell nur durch den hydraulischen Anschlag von konventionellen Systemen unterscheidet. Dadurch kann, je nach Beanspruchung, aber das Fahrzeug komfortabler abgefedert werden. Bei leichtem Druck wird die vertikale Kontrolle ganz Feder und Dämpfer überlassen. Die hydraulischen Anschläge sorgen dann nur dafür, dass mehr Federweg zur Verfügung steht. Dadurch scheint das Fahrzeug zu schweben. Bei größerem Druck und Entlastung wird der hydraulische Anschlag, welcher für Zug und Druck zuständig ist, eingebunden. Er kann, entgegen einem mechanischen Anschlag, die gesamte Energie absorbieren und abführen. Dadurch gibt es keine Rückfederung.

Die bereits erwähnten Advanced Comfort Sitze zeichnen sich im Grunde nur durch einen 15 Millimetern dickeren Schaum aus. Laut Citroen soll man somit wie auf einem Sofa sitzen. Allerdings muss man den Franzosen zu Gute halten, dass dieser dickere Schaum auch auf allen Sitzplätzen, also auch im Fond, zum Einsatz kommt. Der Fahrersitz verfügt zudem über eine verstellbare Lendenwirbelstütze.

Sicherheit und kompakte Motoren

Die Sicherheitssysteme umfassen die Active Safety Brake, welche von fünf bis 85 km/h aktiv ist und im Notfall eine autonome Notbremsung einleiten kann. Zudem gibt es eine Verkehrszeichenerkennung, welche auch direkt im Tempomat übernommen werden kann sowie die Rückfahrkamera und den Park Assist. Auch das bekannte Grip Control ist nun im C4 Cactus verfügbar. Bei den Motoren hat man die Wahl zwischen einem 100 PS mit Schaltgetriebe, einem 120 PS Diesel mit 6-Gang-Automatikgetriebe sowie den Turbo-Dreizylindern mit 110 oder 130 PS. Der stärkste Antrieb ist nur mit 6-Gang-Schaltung zu bekommen, der PureTech 110 wahlweise mit Schaltgetriebe oder 6-Gang-Automatik. Als absolute Basis-Varinate steht der PureTech 82 Saugbenziner mit Schaltgetriebe (je nach Land) zur Wahl.

Fotos: Citroen

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