Nächste A-Klasse auch als Plug-in Hybrid möglich

Wenn die neue Mercedes-Benz A-Klasse im kommenden Jahr auf dem Genfer Autosalon im März vorgestellt wird, ist sie in erster Linie länger und breiter, aber was noch? Vor allem wird die zweite Version der in 2012 neu aufgelegten Kompaktklasse von Mercedes-Benz etwas technologischer und von neuen Antriebskonzepten profitieren.

Mercedes-AMG präsentiert neuen Turbo-Vierzylinder

Ganz oben in der Motorenliste wird uns etwas neues von Mercedes-AMG erwarten. Die Gerüchte streuen sich oberhalb von 400 PS, doch was genau passieren wird, das weiß noch keiner so genau. Interessanter sind deshalb auch die normalen Antriebe, wenn nicht gar die geplanten Hybrid-Antriebe. Die MFA-Plattform wurde für das neue Modell, welches das erste von einer Reihe neuer Kompaktfahrzeuge sein wird, ordentlich überarbeitet. Neben der A-Klasse Limousine, wird auch der GLB folgen, neben den bekannten Modellen wie GLA oder CLA.

Der Radstand wird etwas wachsen, die Länge selbstverständlich auch und der Kofferraum nicht zuletzt die 341 Liter endlich auf gehobenes Maß erweitern. Durch die Verlängerung werden auch die Fond-Türen wachsen, wodurch der Einstieg nach hinten einfacher fallen sollte. Die gesamte Kabine wird von den neusten Technologien profitieren, dem neuesten Comand in der Version NTG 6.0 oder nicht zuletzt jenen Fahrassistenten aus der S-Klasse.

Ganz frische Vierzylinder-Benzinmotoren in der A-Klasse

Sowohl die S-Klasse Fahrassistenten haben uns bereits überzeugt, wie auch das neue touch-basierte System, welches im GLC F-Cell ausprobiert werden konnte. Alle neuen sieben Kompaktmodelle werden mit den gleichen Vierzylinder Benzin- und Dieselmotoren angeboten. Beginnend mit dem M 282 Benziner, welcher mehr oder weniger gemeinsam mit Renault entwickelt wurde. Der 1,4-Liter Turbobenziner wird dabei die Basismotorisierung bilden. In der gemeinsamen Entwicklung gibt es auch noch einen 1,2-Liter Turbobenziner, doch der wird voraussichtlich nur in Renault-Nissan-Modellen zu finden sein.

Darüber rangiert der M 260 Benziner, welcher in 1,6-Liter und 2,0-Liter Form angeboten wird. Dabei werden diverse Leistungsstufen in der A-Klasse angeboten, die in ihrer Effizienz und Leistungsfähigkeit bisherige Motoren der M 270-Palette übertreffen werden. In der stärksten Fassung kommt dabei auch ein Riemengetriebene Generator zum Einsatz, welcher dank des 48-Volt-Systems kleine Mild-Hybrid-Aufgaben übernehmen wird. Zum einen Boosten, zum anderen auch das „motorlose“ Rollen. Ein ähnliches System arbeitet auch im neuen Reihensechszylinder in der S-Klasse.

Ein neuer, bekannter Diesel mit dem OM 654 auch in der A-Klasse

Die Dieselmotoren werden alle auf dem inzwischen bekannten OM 654 aufbauen. Dabei will man in der A-Klasse drei verschiedene Leistungsstufen anbieten. Bisher ist der OM 654, als längs verbautes Triebwerk, mit 150 oder 194 PS in der E-Klasse verfügbar. Angeblich arbeitet man auch an einer Plug-in Hybrid Version des M 282 Motors, wobei innerhalb des Getriebes ein E-Motor verbaut werden soll. Die Lithium-Ionen-Batterie soll dabei für rund 50 Kilometer rein elektrischen Vortrieb sorgen können.

Quelle: autocar

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