smart vision EQ fortwo: autonomes Carsharing

smart vision EQ fortwo

Mit leisen aber gezielten Schritten bewegt sich innerhalb der Daimler AG die Marke EQ nach vorne. Jüngstes Modell ist die autonome Studie smart vision EQ fortwo, welche nicht nur autonomes Carsharing einer neuen Art darstellt, sondern auch das erste Daimler Modell ohne Lenkrad oder Pedale zeigt.

Die Zukunft der Daimler AG hört auf das Kürzel „EQ“

Bis zum Jahr 2022 sollen zehn neue Elektroautos mit dem EQ-Label an den Start gehen. Vom smart bis zum SUV soll alles dabei sein. Dabei steht für die Studie smart vision EQ fortwo nicht nur der Elektroantrieb im Vordergrund, sondern auch das Carsharing-Konzept. Weltweit können aktuell car2go Fahrzeuge angemietet werden und das passiert, laut Daimler, alle 1,4 Sekunden irgendwo auf der Welt. Da die Studie allerdings bereits autonom unterwegs ist, muss diese nicht per App gesucht werden, sondern kommt direkt den Nutzer / Fahrer abholen. Auch ein wichtiger Bestandteil hierfür ist die Vernetzung der Fahrzeuge untereinander, somit wissen die autonomen Automobile bereits selbst, welcher am nächsten zum Kunden ist.

smart vision EQ fortwo autonom

smart vision EQ fortwo kommuniziert mit Passagier und Umgebung

Für den Nutzer oder auch Eigner behält man sich etwas besonderes vor. Mittels Individualisierung kann das Black Panel (44 Zoll) an der Front der Studie den Eigner personalisiert begrüßen, aber auch andere Verkehrsteilnehmer warnen oder Informationen wiedergeben. Seitlich sind die Türen, bei Nichtbesetzung, auch als eine Art Werbetafel bzw. Informationstafel nutzbar. Da die Studie autonom unterwegs ist, kann er seine 30 kWh Batterie auch wieder selbständig an einer anzufahrenden Ladestation aufladen.

smart vision EQ fortwo Ladestation

Fokussierung auf das wesentliche „Passagier-Erlebnis“

Innen wiederum zeigt sich die von Gorden Wagner oft genannte Klarheit. Lenkrad und Pedale existieren nicht, auch das Armaturenbrett ist nicht wirklich vorhanden. Stattdessen blickt man als einer vorn zwei Passagieren auf ein 24 Zoll Display, mit welchem der smart vision EQ mit selbigen kommuniziert. Die große Sitzbank kann, bei Bedarf, auch durch eine Armlehne getrennt werden. Diese dient zudem gleichzeitig als Ablage. Weitere Ablagen oder auch Verstauungsmöglichkeiten finden sich am Boden oder unter der Sitzbank. Premiere feiert die Studie auf der IAA in zwei Wochen. Philipp von mb Passion war schon vorab bei einer Mini-Premiere.

Fotos: Daimler AG

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