Neue Infos zum viertürigen Mercedes-AMG GT

Wenn der viertürige Mercedes-AMG GT auf den Markt kommt, wird er in der Leistung nur noch vom Hypercar Project One getoppt. Denn die potenteste Variante soll rund 800 PS, danke Formel 1 Technik, auf die Straße bringen. Doch zuerst wird der künftige Panamera-Gegner ohne Namen mit dem 4,0-Liter V8 Biturbo und rund 600 PS auf die Straße gelassen.

Stärker und schneller als der AMG GT R!

Wenn sich der 612 PS starke Antrieb und die Hybrid-Technik vereinen könnte die viertürige Variante des Mercedes-AMG GT deutlich über 200 PS stärker sein als der GT R. Damit bleibt darüber nur noch der extrem limitierte Hypercar Traum des Project One. Derzeit wird der viertürige GT auf Herz und Nieren getestet, auf Landstraßen und Rennstrecken. Noch ist dafür Zeit, denn der Markstart ist erst in knapp einem Jahr angesetzt.

In den letzten Spyshots sieht man klare Zusammenhänge zwischen Prototyp und dem GT Concept. Allerdings verhüllt ein extremer Aufbau noch die Dachlinie, sodass wir hier leider nicht erkennen können, wie viel Coupé man schlussendlich reinsteckt. Die LED-Scheinwerfer sind hingegen klar vom Concept Car inspiriert, als auch die kleinen Gehäuse hierfür.

Viertüriger Mercedes-AMG GT noch namenlos

Noch fehlt weiterhin der Name für dieses Modell. Der zuletzt genannte Name „GT 4“ wird es wohl nicht werden, da inzwischen ein GT4 Modell für die Rennstrecke existiert. Zudem wird, obwohl GT im Namen vorkommen sollte, das Modell weitaus näher an der E-Klasse sein als am AMG GT selbst. Zum einen hängt dies mit der Basis zusammen, welche die E-Klasse spendieren wird. Mercedes-AMG wird jene aber extrem umbauen, nicht zuletzt aufgrund des gestreckten Radstands. Insgesamt wird das Modell wohl länger, breiter und flacher als die E-Klasse. Das Concept beispielsweise war 5.065 mm lang, 2.046 mm breit und nur 1.405 mm hoch, was wiederum bedeutet größer und flacher als der Panamera.

Zudem wird ein wichtiger Bestandteil, der Antrieb, sich nah an der E-Klasse orientieren. Somit ist das Getriebe, nicht wie beim AMG GT an der Hinterachse, sondern vorne direkt am Motor. Dabei ist allerdings noch unklar, ob man in der viertürigen Variante den M178 Trockensumpf V8 Biturbo aus dem AMG GT oder den M177 Nassumpf aus dem E63 nutzen wird. Angetrieben werden aber in jedem Fall alle vier Räder. Nach dem „Standard-Modell“, soll 2019 die Hybrid-Variante folgen.

Der Endgegner für den Panamera: Hybrid-Variante mit über 800 PS!

Jene kombiniert den V8 Biturbo mit mindestens einem Elektromotor. Im Concept lag die Leistung in diesem Fall bei über 800 PS und die 100 km/h Marke sollte in unter drei Sekunden fallen. Die Batterie-Technik aus der Formel 1 sollte dem Concept ermöglichen wie die Rennwagen zu rekuuperieren und die Energie wieder abzugeben. Ausgehend vom rund 155.000 Euro teuren Panamera Turbo, wird der Basispreis wohl geringfügig darüber liegen. Das Hybrid-Modell allerdings sollte schon nah der 200.000 Euro Marke kratzen.

Foto: walkoart (youtube)

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