Aerodynamic Masterpiece: Aston Martin Valkyrie Hypercar

Wenn gerade kein Bond-Film ansteht, dann vertreibt sich Aston Martin die Zeit eben anders. Vor ein paar Jahren mit dem extremem Vulcan und nun mit dem neuen Hypercar Aston Martin Valkyrie. Im letzten Jahr wurde das gemeinsame Projekt mit RedBull schon als RB-001 mehr oder weniger vorgestellt, Details fehlen aber noch immer. Nur eines ist klar, dieses Hypercar will die Physik bis ins Limit ausreizen.

Aerodynamik wie aus dem Formel 1 Motorsport

In den neuesten Bildern zeigt sich nicht nur die extreme Aerodynamik dieses Kunstwerks auf Rädern, sondern auch erstmals das Interieur. Dabei geht man mit der Reduzierung auf das Wesentliche relativ klar um. Ein Lenkrad, ein zentraler Bildschirm und zwei RedBull-Werbe-Einblendungen. Die Carbon-Schalen sind direkt mit dem Boden verbunden, die Passagiere sitzen mit den Beinen / Füßen leicht erhöht wie etwa in einem Formel 1 oder Le Mans Rennwagen.

Als Standard ist über drei Millionen US-Dollar teuren Hypercar sind Vier-Punkt-Gurte inkludiert, aber auch Sechs-Punkt-Gurte sind optional zu bekommen. Das Lenkrad kommt mit allen wichtigen Funktionen als Dreh-Knopf oder einzelne Verstellmöglichkeit. Dabei werden alle relevanten Infos direkt im Lenkrad-Display angezeigt, sowie auch im zentralen Display auf dem Armaturenbrett. Jenes ist zudem entfernbar, falls man das Gewicht noch weiter senken möchte. Die RedBull-Werbesendung zeigt im späteren Verlauf den seitlichen Rückraum neben dem Fahrzeug, da die klassischen Außenspiegel durch Kameras ersetzt wurden.

Aston Martin achtet auf jede noch so kleine Feinheit

Erste ersichtliche Änderungen am Exterieur sind die Felgen, welche nun komplett geschlossen, was nochmals zusätzliche Vorteile in der Aerodynamik bringen sollte. Die riesigen, über die gesamte Länge des Fahrzeugs verlaufenden Venturi-Kanäle untermauern, was dieses Teil im Stande ist zu leisten. Es ist nicht unbedingt der Antrieb von rund 1.000 PS, der bei diesem Hypercar für Furore sorgt, sondern das Formel 1 artige Design. Die Front erscheint auf den ersten Blick unwahrscheinlich hoch, gibt dann aber den Weg in die Venturi-Tunnel frei. Die Kabine platziert sich dazwischen und nicht zuletzt das Heck versetzt in Staunen.

Gewichtseinsparung bis hin ins Aston Martin-Logo

Die Flanke wurde etwas vereinfacht, laut Aston Martin allerdings erreichen die kleinen Schlitze nochmals mehr Anpressdruck für die Vorderachse. Kleines Detail am Rande sind die neuen Leuchtmittel. Sowohl Frontscheinwerfer als auch Heckleuchten sollen in Gesamtheit wohl etwa 30 bis 40 Prozent leichter sein, als alles andere, was man bei Aston Martin bisher gesehen hat. Das Gewicht eine elementare Rolle am Valkyrie spielt, zeigt sich auch am Emblem. Ein gewöhnliches wäre zu schwer gewesen, daher hat man sich für ein mit einem Laser geschnittenes Badge aus Aluminium entschieden. Dies ist nur 70 Mikrometer dick. Ein menschliches Haar bringt es auch 100 Mikrometer.

Fotos: Aston Martin

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