Was mit dem neuen BMW 3er (G20) auf uns zu kommt

Was erwartet uns mit dem nächsten BMW 3er, dem intern als G20 bezeichneten Mittelklasse-Wagen. Äußerliche Veränderungen werden sich stark am aktuellen 7er und 5er orientieren. Und diese Nähe geht auch unter der Karosse weiter.

Basierend auf der CLAR-Plattform, wird sich der neue 3er viele Tricks der größeren Brüder abschauen. Inklusive ein paar Kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff Teilen, die bereits seit den ersten BMW i Projekten genutzt werden. Damit soll der G20 gegenüber dem noch aktuellen F30 rund 40 Kilogramm abnehmen. Das klingt nach wenig, gemessen allerdings daran, dass auch dieser 3er wieder wachsen wird, ist es ein positiver Faktor.

Minimal mehr Power für Benziner – Leistungsspritze für Diesel

In der Länge soll der G20 um ganze sechs Zentimeter wachsen, allerdings nur zwei Zentimeter zwischen den Achsen. Somit wird der Innenraum weniger stark anwachsen als die Karosserie selbst. Zusätzlich gibt es unter der Haube nicht merklich mehr Power, aber immerhin ein bisschen. Im Schnitt wird die Leistung bei den Benzinmotoren nur um 7 PS und 20 Nm steigen.

Interessanter wird es da bei den Dieselantrieben, welche deutlich mehr in der Leistungsspitze zunehmen sollen. Die kleineren Diesel, in Europa noch immer ein wichtiger Punkt, sollen deutlich mehr Power bekommen. Beispielsweise steigt die Leistung des 316d von 115 auf 136 PS, während der 318d von 150 auf 163 PS wechselt und im oberen Bereich die Leistung des 320d von 190 auf 204 PS steigt. Mit einem zusätzlichen Turbo bringt es das gleiche Aggregat im 325d auf 238 PS.

M Performance Modelle werden spitzer positioniert

Nochmals darüber formiert sich ein neues Zeitalter mit M Performance Fahrzeugen. Mit rund 370 Pferden rückt der künftige M340i zu nah an den M3 heran. Parallel dazu soll der M340d die spitze Zielgruppe der Leistungsorientierten Dieselfahrer ködern. Mit 320 Pferdchen aus einem 3,0-Liter Motor. Beides sollte für die meisten ausreichend an Leistung sein, zumal sie durch xDrive auch gut fahrbar sein sollte.

Beide Modelle erhöhen den Druck auf den künftigen M3 und somit auch M4. Hierbei bleibt man der typischen Mittelklasse treu und wirft die Leistung nur auf die Hinterräder, nicht wie beim neuen M5 auf alle vier. Allerdings könnte zwischen Motor und Getriebe noch ein kleiner E-Motor gepresst werden, welcher ein 48-Volt-Hybrid-System in die Serie der M Fahrzeuge einführt. Dabei könnte dies ein Schaltgetriebe komplett aus dem M3 verbannen. Der 3,0-Liter Biturbo sollte dann aber locker oberhalb von 460 PS beginnen, was die Welt nach obenhin für Sondermodell offen lässt. Angeblich gibt uns der neue X3 M (G01) schon einen Ausblick auf diesen neuen Antrieb.

Foto: BMW (F30 LCI)

Quelle: ams

4 Gedanken zu “Was mit dem neuen BMW 3er (G20) auf uns zu kommt

    • Frag mal dem milk101 im Motor-Talk, er fährt nun schon seit gut 6 Monaten den 330e, vll. kann er ein Feedback geben. Reichweite ca. 60KM mit Batterie, gut für Kurzstreckler ob das natürlich des Pudels Kern ist wage ich zu bezweifeln. Mercedes hat noch einiges in Petto, da wird defo einiges kommen. Hinsichtlich der Milliarden Investition von Bosch in Leipzig lässt sich unschwer erahnen, was da brodelt. Akku-Technik mal angemerkt. Kann ja auch nicht sein, dass Tesla sich fett macht und alle anderen Hersteller Antiquariats-Status bekommen werden 🙂

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