Jaguar XE Project 8: die bisher böseste Katze

Die Abteilung SVO – Special Vehicle Operations – bei Jaguar Land Rover ist bestückt mit sehr eigenartigen Ingenieuren, die gerne etwas weiter gehen. Einige Modelle hat man schon zu verantworten, zuletzt die Sonderserie F-Type Project 7. Auf die sieben folgt logischerweise die acht, aber auch mehr Dampf und eine ultra-böse-Limousine der Mittelklasse.

Weit über allem, was die Mittelklasse zu bieten hat

Mit dem XE Project 8 bricht man bei JLR in Regionen vor, die eigentlich erst eine Klasse höher durchbrochen werden. Die stärkste Katze (ever) mobilisiert 600 PS (400 kW) Leistung, die aus dem bekannten 5,0-Liter V8 Kompressor entspringt. Was genau das Kätzchen in Zahlen kann hat JLR leider noch nicht verkündet. Aktuell wird der breiteste XE auf der Nordschleife getestet bzw. er muss nun pausieren, da das 24h-Rennen startet.

Streng limitiert auf 300 Stück weltweit

Unter dem Tarnkleid versteckt sich irgendwo noch ein Jaguar XE, der aber schon so weit vom XE S weg ist, dass ihm der Name Project 8 und nicht etwa SVR oder R zugeteilt wurde. Besonders die Hinterachse hat es in sich, bei einem Blick in die Flucht manifestiert sich der Breitbau. Der enorme Heckflügel ist da noch nicht einmal einberechnet. Dieses Monster bekommt laut Jaguar eine ganz gewöhnliche Straßenzulassung. Damit die Straßen nicht zu voll werden, ist die Produktion auf 300 Stück limitiert. Oder besser gesagt der Zusammenbau. Denn der XE Project 8 läuft nur in Grundform vom Band. Danach geht der XE in die SVO Abteilung, wo er zum Project 8 wird.

Weltweit verlassen dann die Hallen von Coventry nur 300 Stück. Immerhin ein paar mehr als vom auf 250 Stück limitierten F-Type Project 7. Allerdings wird sich genauso wie die Karossiere auch der Preis weit von einem gewöhnlichen Jaguar XE entfernen. 155.000 Euro und mehr wurden für den Project 7 aufgerufen, beim Project 8 kann man getrost von einem ähnlichen, wenn nicht gar höheren Preis ausgehen.

Fotos: JLR

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