Neue Basismotoren für künftige Mercedes-Benz A-Klasse

Facelift 2015 A-Klasse

Nicht nur im Bereich Design, Technik und Größe wird sie die kompakte Mercedes-Benz A-Klasse in Zukunft verändern. Auch die Triebwerke werden sich ändern. Im Bereich der Einstiegsmotorisierungen wird dabei zudem die Kooperation mit Renault-Nissan weiter vertieft, indem die A-Klasse mit neuen 1,2-Liter und 1,4-Liter Turbobenzinern ausgestattet wird.

Keine Dreizylinder-Motoren für Mercedes-Benz Modelle!

Gemäß der „keine Dreizylinder-Politik“ seitens Mercedes-Benz arbeiten die neuen Motoren noch immer mit vier Zylindern. Für die Baureihen A-Klasse, CLA, GLA und B-Klasse werden dabei weitere Motoren von Renault-Nissan kommen. Mit dem aus den Gerüchten entnommenen 1,2-Liter Turbobenziner kann durchaus der bereits existierende HR12DTT aus dem Nissan Pulsar gemeint sein. Der Vierzylinder-Turbo produziert im Japaner eine Leistung von 115 PS (190 Nm) bei theoretisch 5,0 l/100km Verbrauch laut NEFZ-Angaben. In der Renault-Version liefert der Motor sogar 132 PS und eine maximales Drehmoment von 205 Nm. Ob dieser allerdings 1:1 übernommen wird oder weiter verbessert wird ist derzeit noch unklar.

Renault-Nissan Motoren auf dem Papier schon heute besser

Der kleinste Benziner aktuell in der A-Klasse auf Basis des M270 mit 1,6-Liter Hubraum bringt es auf 102 PS (180 Nm) bei 5,4 l/100km Normverbrauch. Über dem A 160 rangieren A 180 mit 122 PS und A 200 mit 156 PS, alle basierend auf dem 1,6-Liter Turbobenziner. Intern als M282 bezeichnet sollen die 1,2-Liter und 1,4-Liter Turbobenziner mit Direkteinspritzung die bisherigen Basismotoren ersetzen. Der Hauptgrund für weniger Hubraum ist der damit einhergehende Vorteil bei den Verbrauchsmessungen, die für die neue A-Klasse noch nach altem, also aktuellem, Standard ausgeführt werden könnten.

Die Motoren, welche gemeinsam mit Renault-Nissan entwickelt werden, sind ausschließlich für den Quer-Einbau vorgesehen. Aus diesem Grund sind sie nicht nur für die Kompaktbaureihe vorbehalten, sondern auch von Hybrid-Anwendungen in größeren Modellen ausgeschlossen.

Bestehende Daimler Motoren werden verbessert

Neben den zwei neuen Motoren soll die M270 Familie mit 1,6-Liter und 2,0-Liter kräftig überarbeitet werden. Dabei bekommt die M270/M274 Familie sogar angeblich einen neuen Namen. Intern sind die neuen Triebwerke als M260 bekannt. Jene bieten auch die Plattform in Grundversion für den Nachfolger des M133 aus Affalterbach. Denn der neue A 45, sowie GLA 45 und auch CLA 45, soll ebenso ein neues Triebwerk bekommen. Hauptziel hierbei ist die Thermik-Nachteile des M133 zu vergessen und quasi einen komplett neuen Motor zu entwickeln, der locker die 400 PS-Grenze überspringen sollte.

Quelle: autocar

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