Volkswagen muss 3 Elektroautos bis 2019 in Kalifornien anbieten

Volkswagen I.D. Elektrostudie Front

Der Druck für Volkswagen wurde nochmal drastisch erhöht. Zwar gab es nun final die Freigabe besser gesagt die Endsumme für den Dieselgate in den USA, aber das wird teuer. Nicht nur, dass VW $225 Millionen US-Dollar löhnen muss, sondern auch bis 2019 strenge Ziele erfüllen muss. Drei Elektroautos müssen bis dahin in Kalifornien auf dem Markt sein, sonst steigt die Rechnung erneut an.

Drei Elektroautos bis 2019 in Kalifornien – inklusive dem e-Golf

Ein Teil der Vereinbarung sollte relativ einfach einzuhalten sein. Dabei soll Volkswagen den aktuellen e-Golf bzw. dessen Nachfolger bis 2019 in Kalifornien auf den Markt bringen. Der andere Teil der Vereinbarung könnte etwas schwieriger werden. Von den insgesamt drei Elektroautos (inklusive e-Golf) muss eines davon ein SUV sein. Ein elektrisches SUV, um dies nochmal zu betonen. Hinzu kommt, dass bereits 2020 das zweite elektrische SUV folgen muss. Immerhin müssen die Verkaufszahlen nicht sonderlich hoch sein, es geht Kalifornien wohl primär um das Angebot. Denn zwischen 2019 und 2025 müssen nur 35.000 Stück verkauft werden.

Zweites Green City Projekt auf Kosten von Volkswagen

Doch VW hat sich darüber hinaus noch weiter verpflichtet. So wird auf Kosten des Konzerns ein zweites „Green City“ Projekt in Kalifornien umgesetzt. Dabei müssen etwa Zero-Emission-Fahrgemeinschaften gebildet werden oder generell der Verkehr durch ein möglichst hohes Aufkommen durch lokal emissionsfreie Fahrzeuge gewährleistet werden. Dabei kann es nicht irgendeine Stadt sein, sondern muss mindestens über 500.000 Einwohner und im Großteil über eine benachteiligte Gesellschaft verfügen.

Diese Übereinkunft geht auf die 87.000 Fahrzeuge zurück, die von 2009 bis 2016 in den USA verkauft wurden. 17.000 Stück davon in Kalifornien. Seitens des VW Konzern handelt es sich dabei um die 3.0 TDI mit dem „defeat device“. Wahrscheinlich ist die VW Group nur durch die zusätzlichen Vereinbarungen mit 225 Millionen US-Dollar verhältnismäßig günstig davon gekommen. $66 Millionen US-Dollar gehen davon übrigens direkt an den Staat Kalifornien, wobei das Geld direkt in die Minderung der Folgen des Dieselgate, sowie die künftige Entwicklung von sauberen Fahrzeugen gesteckt wird.

Quelle: insideevs

Foto: Volkswagen

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