Porsche 911 Plug-in Hybrid vorerst auf Eis gelegt

Porsche 911 GTS rhodium silber

Die erste Patentanmeldung für einen Porsche 911 mit Stecker geht bereits einige Jahre zurück. Doch nun wurde bekannt, dass der Porsche 911 Plug-in Hybrid vorerst auf Eis gelegt wurde. Zwar hat man in Weissach und Zuffenhausen an einem solchen Benzin-Hybrid-Sportwagen entwickelt, allerdings passt es noch nicht alles zum Neunelfer Portfolio.

PHEV bereits seit letztem Jahr gestrichen

Die nächste Generation des 911er sollte bereits einen Plug-in Hybrid anbieten. Gemeint ist damit die 992 Generation, welche demnächst auf den aktuellen 991.2 folgen wird. Wie allerdings während der Feier zum einmillionsten Porsche 911 bekannt wurde, ist das Projekt PHEV bereits gestrichen. Und das schon seit letztem Jahr. So jedenfalls heißt es von August Achleitner, seines Zeichens Baureihenleiter.

Nachteile überwiegen – daher kein Plug-in Hybrid

Auf dem Papier wäre der PHEV Neunelfer extrem effizient gewesen, auch da die EU-Standards für Abgastests die Plug-in Hybriden enorm bevorzugen. Auf der anderen Seite gäbe es auch Kompromisse, die nicht wirklich zum Sportwagen-Lineup passen. Gegenüber einem konventionellen 911 wäre der PHEV einige Kilogramm, wenn nicht gar dreistellig, schwerer geworden. Das hiervon die Dynamik nicht unberührt bleibt, liegt auf der Hand. Als zweiter Punkt wären die Kosten unübersehbar in die Höhe geschossen, sodass für den einzelnen Mitarbeiter nicht der gewöhnte Bonus am Ende des Jahres möglich gewesen wäre. Mit anderen Worten, der PHEV ist noch nicht profitabel.

Allerdings geht das auf eine Spekulation in Bezug auf die möglichen Absatzzahlen zurück. Laut Achleitner haben am Ende der Rechnung die Nachteile gegenüber den Vorteilen überwogen. Stattdessen konzentriert sich Porsche nun darauf den konventionellen, wobei nun seit 991.2 auch Turbo-nutzenden, Neunelfer effizienter zu machen.

Quelle: car&driver

Foto: Porsche

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