Porsche patentiert aktiven Diffusor

Das Patent für diesen aktiven Diffusor, hat Porsche bereits im September letzten Jahres beim Patentamt in den USA (United States Patent and Trademark Office) angemeldet, doch erst jetzt ist es aufgetaucht. Interessant dabei ist der Zusatz, dass dieses Bauteil, sowohl an konventionellen Verbrennern, als auch ohne Verbrennungsmotor verwendet werden kann.

Mehr Downforce nur wenn nötig

Der aktive Diffusor wird durch einen (oder mehrere) kleine Elektromotoren verstellt bzw. angepasst. Dabei kann der aktive Teil nicht nur über einen Teil der Heckfläche gespannt werden, sondern das gesamte Heck. Der Diffusor sorgt dafür, dass der Luftdruck unter dem Auto geringer wird, sodass schlussendlich der Wagen besser auf der Straße haftet. General Motors hat bereits ein ähnliches Patent eines aktiven Diffusor für die Corvette angemeldet. Doch weder GM, noch Porsche haben bisher Modelle in Serie (oder offiziell in Entwicklung), welche diese Technik nutzen.

Patent heißt nicht gleich Serien-Entwicklung

Gegenüber einem massiven Diffusor, welcher schon im Unterboden beginnt, wie etwa beim 911 R oder neuen 911 GT3, kann dieser Diffusor quasi „abgeschaltet“ werden. Sollte der zusätzliche Anpressdruck nicht benötigt werden, kann das Concave Bauteil einfach in der Heckschürze verschwinden.

Dabei muss erwähnt werden, dass es nicht jedes Patent in die Produktion schafft. Beispielsweise hat auch Porsche 2015 ein Patent für die variable Kompression angemeldet. Doch nur Infiniti will dies nun im kommenden Jahr in Serie bringen.

Quelle: USPTO

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