Ab 39.330 Euro: Opel Ampera-e Preise stehen fest

Aus Rüsselsheim kommuniziert man bevorzugt den Startpreis inklusive der Förderung für Elektroautos, doch der wahre Basispreis des Opel Ampera-e liegt bei 39.330 Euro. Solange die Förderung nicht erschöpft ist, lässt sich die Serienversion des Opel Stromers für 34.950 Euro erwerben. Eine First Edition bietet Opel für 44.060 Euro an, solange die Förderung noch besteht ist das Top-Modell für 39.680 Euro zu erwerben.

Demnächst startet Online-Reservierungssystem

Was Opel allerdings derzeit noch nicht erwähnt ist die Verfügbarkeit des Opel Ampera-e. Denn – angeblich durch die 4.000 Bestellungen aus Norwegen – sind nicht genug Fahrzeuge für Deutschland verfügbar. Aus Opel internen Kreisen sind für das erste Jahr 2017 deutlich weniger als 300 Stück für Deutschland geplant. Darin enthalten sind bereits die Fahrzeuge, die bei den 40 ausgewählten Händlern für Probefahrten zu Verfügung gestellt werden.

Opel Ampera-e zunächst nur als teure First Edition

Zuerst wird zudem nur die „limitierte“ – hier lässt sich die geringe Stückzahl für Deutschland ablesen – First Edition erhältlich sein. Dabei umfasst die Ausstattung eine Metallic-Lackierung, die Frontkamera für Verkehrsschildererkennung, eine Rückfahrkamera, den Spurwechsel-Assistent, sowie den Einpark-Assistent. Im Cockpit gibt es zudem Lederausstattung, ein beheizbares Lenkrad, Sitzheizung vorne und hinten, sowie das IntelliLink Infotainment-System mit OnStar. Neben dem Bose-Sound-System sind auch 17 Zoll Leichtmetallräder in der First Edition serienmäßig. Ohne die staatliche Förderung , die sich mit 4.380 Euro beziffern lässt, liegt der Preis bei 44.060 Euro. Der „Kundenvorteil“ setzt sich aus einem gewährten Zuschuss des BAFA von 2.000 Euro und der von Opel gewährten Prämie von ebenfalls 2.000 Euro zusammen. Hinzu kommt die damit geringere Mehrwertsteuer von 380 Euro.

Die Fakten zum Ampera-e

Die Reichweite laut NEFZ liegt bei 520 Kilometern, im realistischeren WLTP-Zyklus kommt der Stromer auf eher realistische 380 Kilometer Reichweite bei einer vollen Ladung der 60 kWh Batterie. Angetrieben wird der Ampera-e von einem 150 kW Elektromotor, der für eine Beschleunigung auf 50 km/h in 3,2 Sekunden sorgt. Mit 4,16 Meter Länge bleibt das Fahrzeug dank 381 Liter Kofferraumvolumen relativ Alltagstauglich.

Amerikanische Technik des Chevy Bolt zu teuer im europäischen Vergleich?!

Die Konkurrenz des Ampera-e ist preislich weitaus attraktiver. Beispielsweise der Nissan LEAF (30 kWh) mit laut NEFZ 250 km Reichweite – im Test bis 230 km Reichweite – startet bei 31.265 Euro. Zumal liegt der Hersteller-Bonus bei Nissan mit 3.000 Euro deutlich über den Rüsselsheimern. Auch Renault bietet 3.000 Euro eigenen Bonus an, liefert mit dem ZOE 400 (41 kWh) auch eine größere Batterie. Hier liegt die NEFZ-Reichweite bei 400 Kilometern und der Preis startet bei 22.100 Euro (zzgl. 59 Euro Batteriemiete).

Fotos: Opel

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