Triple Display in Skoda Vision E Elektrostudie

Wer sich in Zukunft für einen Skoda entscheidet kauft quasi einen Ultra-Wide-Flatscreen auf Rädern. Denn die Skoda Vision E Elektrostudie zeigt sich im Cockpit mit dem Fokus auf Displays, drei an der Zahl. Weiter ist die Elektrostudie aber auch auf das voll-autonome Fahren vorbereitet mit drehbaren Einzelsitzen, welche den Innenraum zur Lounge umfunktionieren.

Gegenläufige Türen und viel Platz im Innenraum

Bei den Türen verzichtet man auf die B-Säule und lässt die Türen gegenläufig aufschwingen. Jeder der vier Sitze ist drehbar, wodurch nicht nur das Einsteigen einfacher fallen soll, sondern auch der Innenraum großzügig gestaltet wird.

„Mit der VISION E geben wir einen Ausblick auf zukünftige ŠKODA Modelle mit Elektroantrieb. Bis zum Jahr 2025 werden wir neben Plug-in-Hybridfahrzeugen auch fünf rein elektrisch angetriebene Automobile in verschiedenen Segmenten auf den Markt bringen. Damit werden wir in der Lage sein, jedes vierte Auto mit Elektroantrieb anzubieten.“ – ŠKODA Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier

In den gesamten Innenraum gelangt viel Tageslicht. Zudem wirkt alles sehr geordnet und aufgeräumt, wie man es von den Tschechen kennt. In Form der Vision E gelingt dies durch die konsequent fortgeführte horizontale Linienführung. Beim genauen Blick auf die Sitze lassen sich diese leider nur um 20 Grad drehen, um den Einstieg zu erleichtern, aber die Möglichkeit auf komplett drehbare Bestuhlung besteht dennoch. Zudem sind die Sitze „leicht erhöht“ positioniert, wie man es von SUV-Modellen kennt.

Viele und große Screens im Cockpit als auch im Fond

Die Screens im Cockpit teilen sich klar auf. Der Fahrer blickt auf das „klassische“, nun digitale Instrument mit den fahrrelevanten Daten. In der Mitte des Armaturenbretts thront ein Touchscreen für Fahrer und Beifahrer, wobei hier alle Komfortfunktionen gesteuert werden. Information und Entertainment, aber auch die neuen Skoda Connect Dienste lassen sich hier steuern. Ein dritter Monitor dient dem Beifahrer als Entertainment-Programm. Zudem haben die Fond-Passagiere auch je einen eigenen Bildschirm zur Verfügung. Diese befinden sich in den Lehnen der Vordersitze. Fondpassagiere und Beifahrer haben darüber hinaus eigene Touchbedienfelder, über jene das Entertainment-System gesteuert wird.

Jede Türinnenseite verfügt über eine Phonebox, wobei dies als induktive Ladeschale zu verstehen ist. Dabei ist das jeweilige Smartphone auch direkt mit dem dazugehörigen Entertainment-Screen verbunden. Als kleine Vorschau zum voll-autonomen Fahren können beide Vordersitze komplett in eine Liegeposition fahren, wobei das Lenkrad hierbei angehoben wird, sodass auch der Fahrer den maximalen Freiraum genießen kann.

Fotos: Skoda

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