Supersportwagen von Morgen: Mercedes-AMG GT Concept

Mit dem Hybrid-Showcar Mercedes-AMG GT Concept zeigt die Daimler AG nicht nur, wie ein viertüriges Coupé als Panamera-Konkurrent aussehen kann, sondern auch wie der AMG-Antrieb der Zukunft aussieht. Das Design vereint die Coupé-Züge des CLA mit der Sportlichkeit des GT – aus mancher Blickrichtung lässt sich auch ein Tesla erkennen.

Mercedes-AMG GT Concept wird in Serie gehen!

Bei Mercedes-AMG nennt man es „Ausblick“ auf den dritten in Eigenregie entwickelten Sportwagen. Soll heißen, er wird kommen. Nur der Name und das finale Design stehen noch nicht fest. Genaue Daten will AMG-Chef Tobias Moers noch nicht bekannt geben, aber was er zu sagen hat beeindruckt.

Mercedes-AMG GT Concept Genf 2017 Frontal

Der V8-Biturbo wird in Kombination mit einer E-Maschine verbaut, sodass nicht nur eine „überzeugende“ elektrische Reichweite vorliegt, sondern auch bis zu 600 kW Systemleistung. Umgerechnet wären das 815 PS und laut Moers soll der Sprint auf 100 km/h in unter drei Sekunden vollzogen sein.

Mercedes-AMG GT Concept Seitenlinie

Exterieur-Design gibt bereits Hinweise auf Serienmodell

Äußerlich „gibt das Exterieur-Design einen Hinweis auf das kommende Serienmodell“. Soll heißen, Mercedes-AMG wird das Schmuckstück bauen und es wird so ähnlich aussehen. Zumindest von der Hüfte bis zum Heck können wir uns dieses Design direkt ins Hirn einbrennen. An dem GT-Hintern wird sich nichts mehr ändern, abgesehen vielleicht vom zentralen Endrohr.

Mercedes-AMG GT Concept mit flachen Fenstern und langer Motorhaube

Was die Seitenlinie betrifft, diese zeigt eine äußerst flache Fensterfront und ist ein Beleg für das „Coupé“-Design des viertürigen Fastback. Die Motorhaube und die tiefe Front allerdings könnten zum Problem im Serienmodell werden. Die lange und tiefe Schnauze ist noch nicht ganz „Crash-konform“, sodass hier Mercedes-AMG wahrscheinlich eine ähnliche Haube dem AMG GT einsetzen wird. Dort wiederum sitzt die Haube zwischen den Radläufen und einem Ausläufer der Frontschürze auf. Am Showcar hingegen darf die Haube mit dem Grill abschließen. Ein Designelement, welches die Haube noch länger wirken lässt und nur zu gerne in die Serie übernommen werden darf.

„Der GT Concept verkörpert die extremste Ausprägung unserer Designsprache und unterstreicht erneut das eigenständige Profil von AMG als Performance-Marke. Er erzeugt durch perfekte Proportionen ein puristisches, flächenbetontes Design mit sinnlichen Formen und ist hot und cool zugleich.“ – Gorden Wagener, Chief Design Officer Daimler AG

Mercedes-AMG GT Concept Genf 2017

An der Front macht sich das Mercedes-AMG GT Concept weiter breit. Durch neue, riesig dimensionierte Lufteinlässe unterhalb des Panamericana-Grill. Letzterer wird von neuen, sehr flachen Scheinwerfern flankiert. Innerhalb jener Scheinwerfer findet sich mit der „Nano active fibre technology“ auch wiederum etwas Neues. Eine freigestaltete Lichtschnur erzeugt die neue Signatur innerhalb des Scheinwerfers.

EQ Power wird sich auch bei Mercedes-AMG wiederfinden

Gebremst wird mittels Karbon-Keramik und nach hinten schaut das Concept Car digital über die „Mirror Cams“, welche auch den Schriftzug EQ Power+ tragen. Die E-Maschine des EQ Power+ Antriebs sitzt im hinteren Teil des Wagens und treibt die Hinterräder direkt an. Laut AMG kann hier ein direktes Torque Vectoring stattfinden, wobei die E-Maschine das Antriebsmoment im 4Matic+ Allradantrieb pro Hinterrad individuell verteilen kann.

Mercedes-AMG GT Concept Mirror Cams

Wann genau das Mercedes-AMG GT Concept zur Serienreife vollendet wurde steht noch in den Sternen. Porsche kann beim Panamera bei diesen Aussichten allerdings schon mit dem Aufrüsten beginnen.

Mercedes-AMG GT Concept Heckleuchte

Fotos: Daimler AG

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