Neuer Opel Insignia auf dem Trimm-Dich-Pfad

New Opel Insignia: More Agile to Drive

Im Fitnessstudio hat der neue Opel Insignia die Muckis aufgebaut. Sodass er nun elf Millimeter breiter ist als sein Vorgänger. Doch es geht noch weiter, bis zu 175 Kilogramm hat der Insignia Grand Sport abgenommen. Laut Opel die perfekten Vorraussetzungen, um von einer dynamischen, sowie fahraktiven Mittelklasselimousine zu sprechen.

Neuer Insignia bis zu 175 Kilogramm leichter

In Zahlen hat sich am Insignia der Radstand um 92 mm verlängert, die Spur um 11 mm verbreitert und die Höhe um 29 mm abgenommen. Die neue Grundkarosse erlaubt es Opel von bis zu 175 Kilogramm weniger Gewicht als zuvor zu sprechen. Die Zahl verwundert allerdings nicht allzu sehr, ist der aktuelle Opel Insignia doch eine eher behäbige Limousine. Da tut die Abspeck-Kur mehr Not als Tugend.

Darüber hinaus wurde das adaptive FlexRide-Fahrwerk mit den Modi Standard, Sport und Tour verbessert. Der Sport-Modus soll dem Fahrer sogar weitestgehend freie Hand geben. James May würde schon jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn er hört, dass „jeder neue Opel“ auf der Nürburgring Nordschleife seinen letzten Schliff verpasst bekommt. Gerade Lenkung, adaptive Dämpfer, sowie Gaspedallinie (und Schaltpunkte der Automatik-Varianten) werden hier fein justiert.

Finale Abstimmung auf der Nürburgring Nordschleife

Nun sollte sich der neue Opel Insignia in Tarnfolie dort blicken lassen. Denn, wie Opel berichtet, hat Chefingenieur Andreas Zipser und sein Team das Zelt an der Grünen Hölle aufgeschlagen. Die 21 Kilometer lange Strecke besorgt nun den Feinschliff am Fahrwerk des neuen Insignia.

„Schon beim Reinsetzen spürt man sofort, dass der Insignia eine komplette Neuentwicklung ist. Der Fahrer ist hervorragend integriert und hat so ein deutlich besseres Gefühl zum Auto. Der Insignia ist viel agiler geworden, selbst mit gleicher Motorisierung.“ – Andreas Zipser

Neu ist, dass der Fahrer nun drei Zentimeter tiefer als zuvor im Cockpit platziert ist. Dies sorgt vor allem für eine bessere Integrität mit dem Fahrzeug. Zudem sind die Instrumente dem Fahrer zugewandt und laut Opel alle Armaturen bequem erreichbar. Im besagten Sport-Modus, der laut Opel auch im Insignia Grand Sport ideal für die Rennstrecke ist, sind die Dämpfer straffer, die Lenkung, sowie Gasannahme direkter. Zudem soll das ESP weitaus später eingreifen.

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Die drei Modi im Überblick:

Standard: Die automatische Steuerung wählt nach den Informationen der Fahrzeugsensoren stets das beste Set-up.
Tour: Komfortable Fahrwerksauslegung, Antriebseinstellungen für günstigen Verbrauch
Sport: Der Insignia taucht beim Anbremsen weniger ein, die Karosserie neigt sich bei schneller Kurvenfahrt deutlich geringer und die Lenkung liefert eine bessere Rückmeldung über den Straßenzustand.

Das FlexRide-Fahrwerk passt die Dämpfer elektrohydraulisch bis zu 500 Mal pro Sekunde den drei Einstellungen an. Dem Fahrer obliegt unter dem Sport-Knopf auch seine Präferenzen für Lenkung, Gasannahme und Dämpfer selbst vorzunehmen. Laut Opel soll die neue Software auch anhand des Fahrstils lernen und die Profile so besser anpassen.

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Der Blick in das getarnte Cockpit verrät uns schon fast, wie der neue Insignia von innen aussehen wird. Neben dem IntelliLink-System aus dem Astra, nutzt der neue Insignia auch dessen weitere Armaturen, wie Lenkrad, Tacho oder Schaltknüppel.

Fotos: Opel

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