Erster Skoda Plug-in Hybrid kommt erst 2019

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Der VW Konzern hält die tschechische Marke Skoda aktuell weiterhin klein. So soll der erste Skoda Plug-in Hybrid nicht vor 2019 in den Markt eingeführt werden. Das erste Plug-in Hybrid Modell wird der Skoda Superb sein, der sich die Bauteile, sowie die Basis mit dem VW Passat GTE teilt. Weitere Modelle, inklusive dem aktuellen Skoda Kodiaq, sollen danach zügig folgen.

Skoda Elektroauto soll ebenfalls 2020 kommen

Die Umsetzung des ersten elektrifizierten Skoda zieht sich extrem lange hin. Denn schon kurz nach dem Start des ersten Skoda Plug-in Hybrid, soll auf Basis des neuen Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) auch eine Skoda-Variante des VW I.D. folgen. Somit startet VW im Jahr 2020 nicht alleine in die voll-elektrische Zukunft, auch Skoda will parallel mitziehen.

Skoda Plug-in Hybrid für viele weitere Modelle ab 2019

Die Info zum Skoda Plug-in Hybrid kommt taufrisch von der Präsentation des Skoda Kodiaq. Dort wurde Markenchef Bernhard Maier von autocar befragt, welcher wiederum klarstellte, dass der Skoda die Basis des Passat GTE nutzen würde. Danach würden weitere Skoda Modelle folgen, inklusive der Siebensitzer-Variante des Skoda Kodiaq. Spannende Aussage, die wohl als übertrieben abgestempelt werden kann. Schlussendlich ist es dem Konzern auf Basis des größeren Audi Q7 e-tron auch nicht möglich die dritte Sitzreihe anzubieten.

China klar im Marktfokus von Skoda

Warum wird beim Thema Skoda Plug-in Hybrid mit dem Superb und nicht etwa mit dem Octavia begonnen? Laut Maier ist der Superb extrem stark in China und dort erwartet man die stärkste Nachfrage. Laut Maier sehen die Leute Skoda sehr spät im Markt mit Plug-in Hybrid-Modellen, er allerdings sieht es völlig anders. Den Aussagen von Markenchef Maier nach, wird erst 2019 die Nachfrage nach solchen Modellen hoch genug sein, dass sich die Kosten effizient gestalten lassen.

Skoda Elektroauto wird „awesome“

Als Marke müsste Skoda nicht der Erste sein, der etwas in den Markt einführt, sondern Technologien offerieren, welche die Kundschaft wirklich will und das zu einem bezahlbaren Preis. So das angepeilte Zieljahr 2019. Beim Elektroauto will man sich auch ganz klar von Volkswagen im Design differenzieren. Noch kann Maier nicht viel dazu sagen, verspricht aber, dass es „awesome“ wird.

Quelle: autocar

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