Panamera-Rivale aus Affalterbach zum 50. Jubiläum?

AMG GT R Panamericana Grill

Die aktuelle Modellpalette von Mercedes-AMG umfasst 31 Fahrzeuge. Bekannt ist, dass Affalterbach auf insgesamt 48 Modelle aufstocken will. Da ist Platz für das eine oder andere Gerücht, wobei ein Fahrzeug schon zum 50. Firmenjubiläum zum ersten Mal gezeigt werden soll: ein über 600 PS starker Porsche Panamera Konkurrent namens GT 4.

Die Firma AMG feiert nächstes Jahr 50. Geburtstag

Die Marke AMG feiert im kommenden Jahr runden Geburtstag. Am 1. Juni 1967 wurde die Firma AMG von Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher gegründet. Das G im Namen kommt dabei übrigens vom ursprünglichen Firmensitz Großaspach. Also wird am 1. Juni 2017 groß gefeiert, so viel steht schon heute fest. Dabei kann es gut sein, dass Mercedes-AMG sich selbst (und seinen Kunden) ein großes Geschenk macht. Das vier Türen, einen bärenstarken Motor und eine Coupé-artige Linie haben soll.

Etwas ähnliches kennen wir schon aus Zuffenhausen, nur ein paar Kilometer weiter süd-westlich von Affalterbach. Obwohl in Leipzig produziert erfreut sich der Porsche Panamera trotz SUV-Boom großer Beliebtheit. Insbesondere in den Emiraten oder Nordamerika ist die sportliche Limousine begehrt. Am 1. Juni 2017 soll daraufhin ein Konzeptfahrzeug präsentiert werden, dass sich jener Kundschaft annimmt, selbstredend mit der schärfsten Ausbaustufe des 4,0-Liter V8 Biturbo. Der Name, Mercedes-AMG GT 4, soll angeblich sogar schon feststehen.

Ein Panamera-Rivale aus Affalterbach: schon lange in Planung

Der GT 4 wäre das dritte „AMG eigenständige“ Modell nach dem SLS und dem bereits existierenden GT. Nicht zu vergessen das erst kürzlich angesprochene Hypercar mit Formel 1-Technik. Der intern als X290 bezeichnete Wagen war bereits 2012 in einigen Patentzeichnungen entdeckt worden. Damals noch als eine Art SLS mit langem Radstand, zwei Flügeltüren und zwei eher als Notluken zu bezeichnenden hinteren Türen.

Inzwischen sind die Pläne wieder deutlich näher am Mercedes-AMG GT. Das Styling, als auch die Technik vom GT soll übernommen werden, allerdings soll das viertürige Sportcoupé eine gänzlich andere Plattform nutzen. So heißt es, dass der GT 4 die modulare Architektur MRA nutzt, welche auch unter dem C63, dem E63, sowie dem S63 steckt. Jene soll für den GT 4 „einzigartig“ adaptiert worden sein mit eigenem Radstand, sowie Spurbreiten.

Leichtbau, tiefer Schwerpunkt und 612 PS – angriffslustige Mischung

Ferner wird über den Einsatz von leichten Materialen spekuliert. Ein hoher Anteil von Aluminium und heißgeformten Ultra-festen-Stählen wird dabei vermutet. Das neue Modell soll dahingegen den Schwerpunkt auf ein nie dagewesenes Minimum des MRA drücken. Was schlichtweg die Dynamik erhöht, sowie die Fahrbarkeit verbessert. Als Antrieb wird der 4,0-Liter V8 Biturbo dienen, welcher mit maximal 612 PS – wie im neuen E 63 S – erwartet wird. Darüber hinaus könnte auch der ISG – hier mehr dazu – eingesetzt werden. Was das Fahrzeug in erster Linie auf dem Papier „grüner“ erscheinen lässt, aber auch Antriebsvorteile mit sich bringt.

Foto: Mercedes-AMG

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