Extrem, extremer, Aston Martin-Red Bull 001

Aston Martin-Red Bull 001 Front

Was der Aston Martin-Red Bull 001, kurz AM-RB 001, auf dem Papier verspricht, lässt sogar Formel 1-Fahrern den Atem stocken. Das super extreme Hypercar soll in 15 Sekunden auf 200 Meilen pro Stunde beschleunigen und auch wieder auf Null bremsen. Also zu deutsch eine Beschleunigung von zehn Sekunden auf 320 km/h und dann eine ultra harte Bremsung innerhalb von fünf Sekunden auf Null.

Ein Straßenwagen mit Werten wie Formel 1 Renner

Als kurzer Vergleich ein aktueller Formel 1-Rennwagen braucht 8,4 Sekunden auf 300 km/h. Der typische Sprint von Null auf 100 km/h ist übrigens in 2,4 Sekunden erledigt. Allerdings dauert dies auch nur so lange, da die Kraft eines Formel 1-Renners nicht direkt voll auf die Straße gebracht werden kann. Verzögern tun diese Boliden teilweise mit 5 bis 6 g (bis 58 m/s²). Dieses Hypercar würde damit an die Beschleunigungs- und Verzögerungskräfte eines Rennwagen heranreichen.

Es dreht sich fast alles um Aerodynamik

Adrian Newey, der Kopf hinter der verrückten Aerodynamik, dieses Renners gab ein Interview gegenüber dem Wall Street Journal. Alles darin klingt nach Zahlen, die so gar nicht greifbar sind. Wie soll ein Nicht-Formel 1-Rennfahrer damit überhaupt umgehen können. Gemessen daran, dass die Großzahl der Hypercars im Besitz von überreichen Scheichs sind.

Aston Martin-Red Bull 001 Heck

Trickst der Aston Martin-Red Bull 001 die Physik aus?

Es soll Versionen des Aston Martin-Red Bull 001 geben, die bis zu fast zwei Tonnen Anpressdruck erzeugen. Zudem soll der Wagen auch am Asphalt kleben, wenn mit 4 g eine Kurve durchfahren wird. Ein weiterer Superlativ, der eigentlich den Formel Fahrzeugen der Königsklasse vorbehalten ist. Laut Newey steckt eine aktive Aufhängung darunter, die einen großen Teil des Effekts ausmacht.

Aston Martin-Red Bull 001 Seite

So selten wie extrem: Nur 175 Stück geplant

Aston Martin und Red Bull werden gemeinsam 175 Stück dieses mörderischen Gefährts bauen. 150 davon dürfen auf die Straße – wo auch immer eine Straße gebaut wurde, die solchen Kräften stand hält – und die restlichen 25 Stück sind für die Rennstrecke bestimmt. Das sind jene, die sich mit bis zu zwei Tonnen auf den Asphalt drücken und sich bis 4 g durch Kurven fahren lassen.

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Einen der wenigen Aston Martin-Red Bull 001 auf der Straße zu sehen scheint also eher unwahrscheinlich. Wenn überhaupt auf YouTube oder in einer Dokumentation über die reichsten Auto-Verrückten von Abu Dhabi. Nicht zuletzt wegen des schmalen Preis von drei Millionen US-Dollar.

Fotos: Aston Martin, Red Bull

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