Der realistische Effizienz-Champion: Opel Astra 1.6 CDTi

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Als Effizienz-Champion wird der Opel Astra K mit dem 110 PS starken 1.6 CDTi bezeichnet. Zumindest aus Sicht der Opelaner. Da stellt sich im Test selbstverständlich die Frage, ob der Dieselmotor mit 3,4 l/100km Normverbrauch auch in der Realität halten kann, was er verspricht. Kurz gesagt: nicht ganz, aber effizient ist er allemal.

Opel Astra 1.6 CDTi: mit 110 PS auch realistisch effizient

Mit 4,2 Litern auf 100 Kilometern punktet der Kompaktwagen zumindest mit einem reell niedrigen Verbrauch. Und dabei ohne groß darauf zu achten. Somit ist ein Wert unter vier Litern mit ein wenig Übung spielend möglich. Ist der 110 PS Diesel daher zwischen den beiden anderen 1.6 CDTi Variante mit mehr und weniger Leistung die ideale Wahl? Glaubt man den bloßen Werten führt, zumindest für Flotten, kein Weg an diesem Triebwerk vorbei.

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In der gefahrenen Ausstattung mit samt der Sonderausstattung steigt der Preis auf 30.670 Euro. Ein großer Sprung über die Basismotorisierung, die schon für 13.000 Euro weniger zu haben ist. Dafür verfügt der Opel Astra 1.6 CDTi in jenem Fall auch über jeden Schnick-Schnack, welcher derzeit gängig ist. Rückfahrkamera und Parkpiepser rundum sorgen für Sicherheit in der Stadt. Die AGR-Sitze sorgen für guten, komfortablen Halt auf langen Strecken und mit der Zwei-Zonen-Klima in Verbindung mit Sitzlüftung und –heizung kann man es sich vorne muckelig einrichten.

Technisch auf Zack mit Matrix-LED Licht

Mit Opel OnStar sind die Passagiere alle mit WLAN versorgt und surfen über 4G-LTE im Netz. Die Bedienung des Navi 900 fällt immer leichter, ansonsten bietet das einheitliche Apple CarPlay alle nötigen Infos. Im erweiterten Test konnten wir uns auch endlich bei der einen oder anderen Nachtfahrt von den Qualitäten des IntelliLux Licht überzeugen. Zuverlässig und schnell blenden die 16 einzeln angesteuerten LEDs (pro Scheinwerfer) den Gegenverkehr aus.

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Dabei bleibt der Rest der Straße ideal ausgeleuchtet. Ein maximaler Zugewinn an Sicherheit für einen mehr als vertretbaren Preis. Vor allem im Hinblick auf die Konkurrenz, welches das Matrix-LED (noch) nur im Premium-Sektor zu wesentlich mehr Goldmünzen anbietet. Da punktet Opel mit dem Astra K deutlich. Nicht zu vergessen das umfangreiche Serienangebot, welches acht Airbags, sowie Isofix und LED-Tagfahrlich mit LED-Blinker umfasst. Einzig und alleine die Frontkamera könnte noch für mehr Input genutzt werden, etwa einem Abstandstempomat, nicht nur einem Abstandswarner. Mehr zum Effizienz-Champion auch in unserem Video-Fahrbericht.

Video-Fahrbericht Opel Astra 1.6 CDTi

Text/Fotos: Fabian Meßner

6 Gedanken zu “Der realistische Effizienz-Champion: Opel Astra 1.6 CDTi

  1. Warum dieses abwertend klingende Schnick Schnack Gefasel?. Ihre IPhone Generation ist es doch die ohne diesen Schnick Schnack gar nicht mehr Auto fahren kann.

  2. Diese ganzen Assistenten im Auto bevormunden mich zu stark. Alles wird überwacht überall piepst es ,dazu die ablenkenden Menüs und Untermenüs und dann noch überall Kameras, GPS und SIM. Ewig wird der Kunde zur Werkstatt zitiert und jetzt nerven die aktiven RDKS bei Reifenwechsel. Hoffentlich gibt es beim nächsten Autokauf noch paar Modelle mit passivem RDKS. Ich verstehe die Kunden nicht die jeden Rotz im Auto haben wollen. Lob gilt dem Tester und dieser Seite hier. Autobild und AMS kennen ja nur “das Auto“
    P.S. Opel nervt auch mit seinem aktiven RDKS man muss in die Werkstatt um den kram anlernen zu lassen. Es gibt auch Hersteller wo man Zubehör RDKS einbauen kann und diese Sensoren lernen sich selbst an.
    P.P.S. mir persönlich fehlen die Autotester die Bock auf fahren haben und nicht das autonome geil finden.

    • Besten Dank für das Lob. Von den technischen Problemen allerdings bekommen wir innerhalb von zwei Wochen Testzeit nur wenig mit. Da fiel der Astra nicht negativ auf. Bei anderen fällt hin und wieder ein technischer oder Software Defekt auf, aber hier war alles ohne Probleme 🙂

      • technische Probleme wollte ich dem Astra auch nicht unterstellen, es geht um die aktiven Reifensensoren, jeder Hersteller kochr sein eigenes Süppchen, mal mehr, mal weniger kundenfreundlich. Ähnlich verhält es sich bei den Zwangsinspektionen. Grüße

        • Eigentlich nicht ganz verständlich, da hinter der Technik selbst, meist immer dieselben Zulieferer stecken 🙂 (ob das nun bei RKDS auch so ist, weiß ich nun allerdings nicht).

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