Kommt der BMW M2 Clubsport schon nächstes Jahr?

BMW M2 Landstraße

Seit knapp einem Jahr wird der BMW M2 gebaut und in Garching werkelt man schon an der nächsten Evolutionsstufe: dem BMW M2 Clubsport. Allerdings soll jener nicht parallel zum M2 gebaut und verkauft werden, sondern ihm quasi nachfolgen. Angeblich wird die Produktion des BMW M2 bereits Mitte 2017 beendet. Darauf folgt dann nicht etwa ein Facelift, jedoch die nächste Stufe in Form des Clubsport.

Neue S55-Variante im M2 Clubsport?

Mit dem BMW M2 Clubsport wird die „Lücke“ im M Programm geschlossen. Das heißt allerdings auch, dass durch diverse neue Technik-Komponenten der kompakte Sportler näher an den M4 und den M3 rückt. Mittels einiger Upgrades spricht man ganz leise auch nicht von einem Facelift, sondern der Clubsport Variante. Spannend ist daher auch, was sich unter der Haube tun könnte.

Denkbar ist eine neue Variante des S55 Biturbo-Reihensechszylinders aus dem M4. Bisher nutzt der BMW M2 den N55 Reihensechser mit einem Turbolader. Um das Triebwerk zu einem M-Motor zu bekommen wurde diverse aufwändige Veränderungen vorgenommen. Das könnte man sich mit einem Griff zum S55 durchaus sparen. Zudem hätte man deutlich mehr Spielraum,w as Leistung, Drehmoment und Ansprechverhalten betrifft. Im M3/M4 leistet der S55 ab Werk 431 PS. Im BMW M2 Clubsport wären rund 400 PS denkbar, was die Respektgrenze zu den größeren Brüdern wart, allerdings auch eine gute Leistungsangabe im Wettbewerbsumfeld wäre. Zwar leistet der Audi TT RS nun auch 400 PS, ist allerdings deutlich behäbiger und weiterhin extrem Frontlastig. Auf dem Papier ist der TT RS mit 3,7 Sekunden auf 100 km/h zwar längsdynamisch flott unterwegs, aber die Querdynamik ist ein weiterhin ein großes Problem des quattro-Antrieb.

BMW M2 Grill

Zusätzliche Leichtbau-Teile schließen die Lücke zu M4 und M3

Hier haben die Ingenieure aus Garching einfach schon immer Oberwasser. Packt man dann noch einen rund 400 PS starken S55-Motor in die M2 Karosse, ist die Entscheidung endgültig klar. Auch abseits vom Motor könnte man noch Verbesserungen am M2 treffen. So steht etwa die einteilige CFK-Gelenkwelle oder das Carbon-Dach zur Verfügung. Ob die M GmbH dies allerdings auch so konsequent durchzieht bleibt (noch) abzuwarten.

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Das Aus für Sechszylinder im Kompakt-Sportler

Am anderen Ende der Entwicklung sieht man auch schon das Ende der Reihensechszylinder in den Kompaktwagen voraus. Im Prototyp der 1er Limousine für das Ausland soll bereits die stärkste Variante des B48 Vierzylinder stecken. Jener ist notwendig, da die UKL-Plattform keinen Platz mehr für die Reihensechszylinder bietet. Soll heißen, der nächste M135i wird definitiv zwei Zylinder weniger besitzen. Abgesehen vom Frontantrieb, den die M GmbH dann noch gesondert optimieren müsste. Der neue Vierzylinder müsste in der höchsten Ausbaustufe gut über 300 PS auf dem Prüfstand bringen, um noch konkurrenzfähig zu bleiben. Immerhin legt Affalterbach mit 381 PS aus 2,0-Liter Hubraum ordentlich vor.

Quelle: bimmertoday

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