TomTom schärft seine Geräte nach

TomTom Go 5200 Navigation

Auf der IFA 2016 in Berlin stellt TomTom neben diversen Sport-Wearables auch ein paar neue Navigationsgeräte vor. Auf den ersten Blick sind die Verbesserungen übersichtlich, doch nach dem ersten Kurztest zeigt sich der positve Effekt der minimalen Veränderungen. Auch neu vorgestellt wurde das Gerät TomTom Vio, eine kleine Navigationslösung für Roller-Fahrer.

TomTom Vio Rosa

Poppiges Navi für Scooter-Fahrer

Letzteres ist als Second-Screen-Lösung vorgesehen, die Rechenleistung des Geräts basiert also auf einer aktiven Bluetooth-Verbindung zu einem Smartphone. Die GPS-Funktion übernimmt das TomTom Vio selbst, entlastet damit die Rechen- und Akkuleistung des Smartphone. Der 1.000 mAh starke Akku soll für gute fünf Stunden ausreichen, TomTom spricht dabei ganz bewusst von 5 Tagen. Damit ist der tägliche Arbeitsweg gemeint, fünf Tage die Woche und dabei 30 Minuten hin, sowie weitere 30 Minuten zurück. Alles auf dem Scooter und genau dafür sind die knuffigen Geräte in den poppigen Farben gedacht.

TomTom Vio Blau

Neuerungen für die großen TomTom Navigationsgeräte

Auch neu, aber nicht so neu, sind die Geräte TomTom Go 5200 und Go 6200. Die markante Änderung ist, dass die Updates nun über Wlan erfolgen können. Das Gerät kann sich kabellos in ein verfügbares Wlan-Netz einwählen und sich von dort alle wichtigen Updates herunterladen. Ferner wurden die Geräte, die nicht allzu weit weg sind vom TomTom Go 5100 (Testbericht), mit einer Sprachsteuerung versehen. Dabei wird das intuitive System von Siri oder etwa Google Now genutzt. So können auch Textnachrichten aufgesagt werden, die dann versendet werden. Auch empfangen, darstellen und vorlesen kann das Gerät Textnachrichten. Kurze vorgefertigte Antworten können mit einem Touch auf das Display verschickt werden. Zu guter Letzt erkennt das Gerät einen Arbeitsweg und fragt beim Start ganz nett nach, ob man denn heute zur Arbeit fahren würde.

In erster Linie soll das Update, welches auch Veränderungen in der Hardware zur Folge hatte, die Hände zurück ans Steuer bringen. Ein einfacher Blick rechts oder links aus dem Fenster zeigt, jeder tippt am Smartphone obwohl es verboten ist. Mit den neuen Geräten werden die Straßen vielleicht wieder etwas sicherer.

TomTom Curfer App

Curfer nicht mehr nur als B2B-Lösung

Keine wirkliche Neuerung, aber dezent verbessert und nun allen Kundengruppen zugänglich ist der TomTom Curfer. Ein kleiner Dongle, der an den ODB-Steckplatz kommt und Fahrzeugdaten ausliest. Diese werden dann auf dem Smartphone optisch aufbereitet und in schönen Grafiken dargestellt. Ein Test hierzu folgt in Kürze.

TomTom Vio Navigation

Fotos: TomTom

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