Volvo und Uber formen Partnerschaft für autonomes Fahren

Volvo Uber Partnerschaft

Volvo und Uber machen gemeinsame Sache in Form einer Flotte von selbstfahrenden Volvo XC90 Plug-in Hybriden, die in der US Metropole Pittsburgh an den Start gehen. Die Partnerschaft ist 300 Millionen US-Dollar schwer und umfasst 100 autonome Volvo Fahrzeuge.

Langsame Erprobung des autonomen Fahrzustands

Zum Start wird das Fahrzeug mehr oder weniger von zwei Uber-Mitarbeitern „geführt“. Einer sitzt direkt hinter dem Lenkrad und ist jederzeit bereit einzugreifen, der zweite überwacht Fahrer und Technik des Volvo XC90. Dabei wird hier kein „Zukunfts-Projekt“ oder ähnliches auf den Straßen von Pittsburg verwendet. Sondern mehr oder weniger das Fahrzeug, was Volvo auch für das künftige voll-autonome Fahren verwenden wird.

Autonomes Fahren: Status 4 und 5 in Sicht

Uber kauft die Fahrzeuge von Volvo, welche dann mit weiterer autonomer Hardware – welche aktuell noch nicht anderswo erlaubt ist – ausgerüstet wird. Danach wird Uber im Laufe der Zeit Hand anlegen und die Fahrzeuge mit zusätzlichen Sensoren und Radar-gestützten Systemen ausrüsten. Mit Computern und Software soll, laut Uber VP Sherif Marakby, der Volvo im Stand sein sich selbst zu fahren. Volvo selbst arbeitet gerade an „Status 4“ des autonomen Fahrens. Dabei sitzt der Fahrer noch hinter dem Lenkrad, allerdings fährt sich das Auto selbst. Wann diese Technik bzw. dieses Fahrzeug in Serie geht ist noch ungewiss.

Volvo und Uber Partnerschaft ist nicht exklusiv

Obwohl sich Flotten-Dienst lange nach einem Partner umgesehen hat und sich nun mit Volvo geeinigt hat, sei diese Partnerschaft nicht exklusiv. Auch anderer Hersteller sind Markby mehr oder weniger willkommen, wenn auch gleich man sich bewusst für den sicheren und teil-autonomen Volvo entschieden hat. Würde eine Expansion außerhalb von Pittsburg stattfinden, könnte man sich auch vorstellen mit anderen Autoherstellern zusammenzuarbeiten. Das Ziel für Uber ist ohnehin der fahrerlose Shuttle-Service. Welcher Name da auf dem Auto steht ist zweitrangig. Bereits jetzt geht man mit breiter Brust „ins Rennen“, denn Marakby stellt fest, dass sein Unternehmen etwas innerhalb von 18 Monaten auf die Beine stellt, was viele andere Unternehmen in vielen Jahren nicht hinbekommen würden.

Quelle: ane

Foto: Bloomberg

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