200 PS pro Liter Hubraum: der nächste A45!

Mercedes-AMG A45 W176

Wie viel Leistung kann man pro Liter Hubraum aus einem Triebwerk holen? Wenn sich die Gerüchte bewahrheiten arbeitet Mercedes-AMG daran, die Literleistung des kommenden A45 auf 200 PS pro Liter zu steigern. Damit wäre Koenigsegg noch nicht geschlagen, aber der kleine Schwabe mit über 400 PS sehr, sehr ordentlich motorisiert. Und vielleicht setzt eine Mini-AMG Variante auch zum direkten Schlag gegen den Golf GTI an.

Mehr Abstand zur Konkurrenz

Mitsubishi hat mit dem Abschied des Lancer (in England) schon gezeigt, was alles machbar ist mit einem Vierzylinder-Triebwerk. Das kann man natürlich als Motorenschmiede AMG nicht auf sich sitzen lassen. Im wahrsten Sinne des Wortes wird bald mit Hochdruck am neuen Motor gearbeitet. Bereits der aktuelle Mercedes-AMG A45 4MATIC lässt die Konkurrenz um RS3 (367 PS) oder M2 (370 PS) alt aussehen. Das aktuelle Modell leistet 381 PS und bringt die Leistung, dank optionaler Vorderachs-Quersperre, auch voll auf die Straße.

Die nächste Generation der A-Klasse wird nicht vor dem Jahr 2018 an den Markt gehen, der A45 wird daher wohl etwa 2019 zu den Händlern grollen – nicht rollen. Die bekannten Fakten sind ein längerer Radstand, sowie eine leicht überarbeitete Karosserie mit höherem Aluminiumanteil. Der M133-Motor wird im Fall des A45 weiter überarbeitet. Wie genau die Ingenieure zusätzliche Leistung darstellen wollen ist noch unklar. In jedem Fall wird die Kühlung weiter verbessert, eventuell der Ladedruck erhöht und die Innereien überarbeitet.

Mercedes-Benz A-Klasse (W 176) 2015Mercedes-Benz A-Class (W 176

Wird der nächste A45 schneller als ein 911 Carrera S?

In Summe soll so die Literleistung auf 200 PS steigen, sodass am Ende mehr als 400 PS bereitstehen. Die neue 9-Gang-Doppelkupplung der A-Klasse verträgt allerdings im Serienmodell maximal 500 Nm Drehmoment. In diesem Fall wird Mercedes-AMG hier auch noch leichte technische Veränderungen vornehmen, um nicht zu sehr an die Grenze des Getriebe zu stoßen. Aktuell muss das Getriebe (7-Gang-DCT) mit 475 Nm arbeiten. Hauptziel der Motor-Getriebe-Überarbeitung ist, dass der 4Matic Antrieb den A45 in unter vier Sekunden auf 100 km/h schießt. Eine Zeit, die eigentlich für den aktuellen Porsche 911 Carrera S steht. Aktuell schafft es der A45 in 4,2 Sekunden.

Im Rahmen der AMG-Light-Varianten mit der 43er Endung, soll auch eine Variante für die A-Klasse folgen. Zumindest wird dies in Betracht gezogen. Ob diese dann auch A43 heißen kann / wird, sei einmal dahingestellt. Ziel ist die wachsende „GTI-Klasse„, um die Frontgetriebenen Sportler mit bis zu 300 PS. So könnte eine weitere Variante die Lücke zwischen den A250 Sport mit 218 PS zum A45 schließen oder zumindest kleiner gestalten. Mit leichter AMG-Technik, soll so ein M270-Triebwerk mit rund 270 bis 280 PS entstehen.

Quelle: autocar

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