Wenn Apple ein Auto baut wird es die Welt verändern

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Apple will und wird ein Auto bauen. Das „iCar“. Die Folgen für die etablierte Auto-Industrie sind unabsehbar und doch sollte sich die gesamte Industrie auf eine Schockwelle vorbereiten. Wenn ein Hersteller von Smartphones und Home Computern ein Auto bauen will, dann ist das nicht nur ein riskanter Plan, sondern auch ein Statement. Wir aus Cupertino können es besser, so könnte Tim Cook das Auto präsentieren und ich würde ihm dieses Statement sofort abkaufen.

Oft kopiert und doch nie erreicht

Apple, eine Firma, die in einer Garage entstand. Der geniale Geist von Steve Jobs schwebt wohl noch immer durch die Räume der Apple-Mitarbeiter und ganz sicher wird er auch im neuen Apple Campus für die eine oder andere Inspiration sorgen. Einst fragte man sich, warum brauche ich einen iPod oder was soll das, ein Handy ohne Tasten. Und jetzt? Wer hat sich heutzutage in der Technik-Branche noch nicht an einer Kopie des Apple-Design oder auch der Software probiert. Die Zahl ist verschwindend gering.

E-Mobilität noch in den Kinderschuhen – bei Apple nicht mehr?

Schauen wir auf den Status Quo der Auto-Industrie. E-Mobilität ist noch immer kein Thema, man will es „richtig“ angehen. Doch wie ist „richtig“ zeitlich definiert? Nissan hat als einziger Hersteller von konventionellen Autos mit dem LEAF und E-NV200 auch gewinnbringende Stromer im Angebot. Tesla schreibt zwar nur rote Zahlen und muss auf den sich irgendwann einstellenden Gewinn warten, hat die Weichen aber schon auf Zukunft gestellt. Besonders in Deutschland wartet man aktuell vergebens auf Innovationen. Große Pläne haben sie alle, ob es nun ein 800 Volt Supersportwagen ist oder ein Elektro-SUV mit über 500 Kilometer Reichweite. Doch nichts davon wird so schnell wieder zu sehen sein, nachdem der Glanz und Gloria der Messe-Premiere verhallt ist.

Wenn du kein iCar hast, dann hast du kein iCar

Wenn Apple nun also ein Auto bauen will, dann hat dies vielleicht am Anfang noch ein, zwei kleine Software Probleme, doch es wird einschlagen. Wie eine Bombe. Selbst wenn es mit einem Schiffsdiesel angetrieben würde, findet Tim Cook einen Weg diesen unverzichtbaren Lifestyle an den Mann und die Frau zu bringen. Und das wahrscheinlich noch zu einem unverschämten Preis. Warum? Weil Apple eben weiß, wie der Hase läuft. Wahrscheinlich wird man es nur online kaufen können, muss es in Cupertino selbst abholen und darf kurz am Apple-Logo lecken. Dinge verkaufen zu unermessliche hohen Treiben mit unersättlichem Gewinn. Das ist das Ding und Apple weiß, wie es funktioniert.

Apple sehr viel Spielgeld übrig

Mit über 200 Milliarden Euro auf der hohen Kante, hat Apple mehr als vier Mal so viel Geld zur Verfügung wie Audi, BMW und Mercedes-Benz zusammen. Von eigenen Fabriken für Apple ist nicht auszugehen, BMW war schon des Öfteren im Gespräch das „iCar“ zu bauen. Doch es gibt auch genug andere Fabriken, Zulieferer und Dienstleiser, welche liebend gerne das Apple Auto bauen würden. Noch nennt man es „Projekt Titan“, es wird elektrisch und autonom. Es wird vor allem den etablierten Marken ein gefährlicher Gegner.

Warum wird die (deutsche) Auto-Industrie daran scheitern und das nicht kopieren können? Weil sie wie das Windows Phone sind. Stehen geblieben im Zeitalter der Tasten-Mobiltelefone und noch schlimmer, mit deren Software. Ihr glaubt mir nicht, leicht zu verstehen, da im Marketing alles getan wird um den Schein von „Made in Germany“ zu bewahren. Doch wann gab es die letzte Innovation, die einen ins Staunen versetzt hat?

Nicht mehr lange und dann stellt Tim Cook das Auto neu vor

Der Plan von Tim Cook besagt, dass es 2019, spätestens 2020 soweit sein soll. Ein Jahr indem erfahrene Hersteller sich mehr oder weniger verpflichtet haben, die Elektromobilität ernst zu nehmen. Und dann kommt Apple aus dem Nichts und will aus dem Stand 500.000 Einheiten verkaufen. Gute Nacht Auto-Industrie.

Foto: Mercedes-Benz

4 Gedanken zu “Wenn Apple ein Auto baut wird es die Welt verändern

  1. Mein Gefühl sagt mir das Apple den Glanz den sie früher mal unter Steve Jobs hatten – etwas verloren haben …
    Sie werden ein Auto auf den Markt bringen – soviel ist sicher – aber ob das wirklich so revolutionär sein wird wie die Geräte die unter Steve Jobs entwickelt wurden sei dahin gestellt …

    Seit Steve Jobs nicht mehr da ist bleiben die ganz großen Erfindungen irgendwie aus …

    .. Bin gespannt ob Apple mir das Gegenteil beweist – aber meine Vermutung ist das das iCar eher ne Evolution als ne Revolution ist.

    Grüße

    Agabus

  2. Selten so einen subjektiven, Apple verstrahlten und einfach nur schlechte Artikel gelesen. Apple hat keinerlei AhnunGewähr vom Fahrzeugbau und möchte mit Premiumherstellern konkurrieren. Desweiteren glaube ich nicht, dass sich der Hype der Consumer-electronic auf ein Auto übertragbar ist. Bei so viel Geld vertraut man dann doch eher auf das alt bewährte.
    Der Vergleich mit Windows Phone hat dann den Vogel abgeschossen.

    • Es ist ja ein Meinungsartikel, nichts davon muss so passieren. Ich habe mir nur so meine Gedanken gemacht. Apple wird, wenn es dazu kommt, viel Know-How und Technik „einkaufen“. Schon jetzt haben sie sich einige führende Denker und Ingenieure im Automobil-Bereich eingekauft. Einfach abwarten, mehr können wir aktuell ohnehin nicht tun.

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