4 neue Electric Drive Modelle von Mercedes-Benz bis 2020

Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive

Die Förderung für E-Autos zieht nun auch die Wirtschaft an, soll heißen, Mercedes-Benz plant weitere Elektroautos, neben der B-Klasse Electric Drive, auf den Markt zu bringen. Bis zum Jahr 2020 will die Daimler AG vier neue rein elektrische Fahrzeuge auf den Markt bringen, die zumindest vom Startpreis unterhalb der 60.000 Euro Grenze liegen. Zwei Limousinen und zwei SUVs sind nach aktuellen Informationen geplant.

Klar, dass sich auch Mercedes-Benz nicht nur an der Prämie beteiligen will, sondern auch verdienen will. Immerhin steht die Daimler AG derzeit nur mit einem Fahrzeug voll in der Prämie. Zwar sind einige Hybrid-Fahrzeuge ebenso im Angebot, doch neben den angesprochenen vier Fahrzeugen, sollen auch die neuen smart Electric Drive Modelle nun schneller in den Markt eingeführt werden, als zuvor geplant.

Klare optische Kennzeichnung als E-Auto geplant

Alle vier Modelle, obgleich SUV oder Limousine, sollen die Basis-Elemente teilen. Gemeint sind damit die Form / Architektur der Windschutzscheibe, sowie das Dach selbst. Entgegen dem e-Golf, der sich nicht sonderlich vom normalen Golf unterscheidet, will die Daimler AG die vier Modelle bereits durch das Design als Zero-Emission Fahrzeuge kenntlich machen.

Nach dem Ende der Kooperation mit Tesla (für die B-Klasse Electric Drive), sieht man genau diesen ehemaligen Kooperationspartner als schärfsten Gegner. Doch auch Audi ist, unter der Voraussetzung Ingolstadt kann das eigene Versprechen halten, ein scharfer Konkurrent im Segment der E-Autos. Rupert Stadler hat zuletzt beteuert, man wolle das e-tron quattro Concept (SUV) bis 2018 in Serie vom Band rollen lassen.

Noch kann nur darüber gerätselt werden, welche Form die neuen Elektro-Modelle der Daimler AG annehmen. Entwicklungsvorstand Weber hat immerhin schon durchleuchten lassen, dass die Limousine etwa um die C- und S-Klasse herum konstruiert wird, sowie die SUV-Modelle sich ähnlich dem GLA und GLC verhalten werden. Man habe bereits experimentiert, ob es möglich und vor allem rentabel sei, die Elektroautos völlig eigenständig zu konzipieren. Doch schlussendlich würde dies in der ersten Generation (mit einem Volumen von weniger als 50.000 Fahrzeugen pro Jahr) auf ein ähnliches Problem hinauslaufen wie Tesla es durchlebt: kein Profit!

Neue Plattform – Start mit dem Brennstoffzellen GLC

Das GLA-ähnliche Elektro-SUV soll auf der MFA Plattform gebaut werden, welche aktuell bereits von der B-Klasse Electric Drive genutzt wird. Die Modelle, die ähnlich der C- und S-Klasse, sowie dem GLC sind, werden eine neue Plattform nutzen. Angeblich wird diese von der bestehenden MRA Plattform (Modular Rear Architecture) weiterentwickelt und an die spezifischen Anforderungen der Elektroautos angepasst. Insider sprechen bereits von der MEA (Modular Electric Architecture).

Das erste Modell, welches wir sehen werden, wird die angekündigte Brennstoffzellen-Version des GLC sein, die im nächsten Jahr vorgestellt wird. Hierbei werden die Batterien bereits im Boden versenkt, sodass kein Nachteil im Sinne des Platz- und Raumangebot entstehen soll. Allerdings werden die Tanks für den Wasserstoff etwas mehr Platz wegnehmen.

Ordentlich Power und Reichweite für neue Electric Drive Modelle

Derzeit ist es noch ein früher Stand in der Entwicklung, doch angeblich werkelt Mercedes-Benz an Elektromotoren von 75 kW bis 400 kW Leistung. Accumotive wird die dafür nötigen Lithium-Ionen Batterien liefern, die dann eine Reichweite von über 400 Kilometern gewährleisten sollen.

Foto: Daimler AG

Quelle: autocar

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