Brutale Offenheit: das Mercedes-AMG C63 Cabriolet

Mercedes-AMG C63 Cabriolet Heck Fahrend

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Den M177 Motor aus Affalterbach gibt es nicht mehr nur in der Limousine, dem T-Modell oder dem Coupé der C-Klasse. Nein, auch das Cabriolet wird mit dem bis zu 510 PS starken Aggregat beschleunigt. Die Föhnwelle gut festhalten, denn das C63 Cabriolet knallt mit brabbelndem Sound aus acht Zylindern in 4,1 Sekunden gen 100 km/h.

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Sauschwer – Sauschnell: das neue C63 Cabriolet

Die Basis für das Cabriolet bildet das Coupé. Dessen breiterer Hinterachse verdankt das 1.925 Kilogramm schwere C 63 S Cabriolet auch die flotte Sprintzeit von 4,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die 285/30 R 19 großen Schlappen auf der Hinterachse sind dafür verantwortlich und auf Wunsch auch mit 20 Zoll großen Schmiederädern zu bekommen. Auf der Vorderachse misst der Pneu 255/35 R 19, das C63 Cabriolet kommt mit 18 Zöllern in 255er (vorne) und 285er (hinten) Breite ab Werk aus.

Mercedes-AMG C63 Cabriolet Seitlich

Egal ob 375 kW (510 PS) oder 25 kW weniger im C63 Cabriolet (476 PS), die maximale Leistung liegt immer zwischen 5.500 und 6.250 Touren an. Das 4,0-Liter V8 Biturbo Triebwerk stemmt das maximale Drehmoment von 700 Nm (respektive 650 Nm im C 63 Cabriolet) von 1.750 bis 4.500 U/min auf die Kurbelwelle. Der Normverbrauch ist bei beiden Modellen irrwitzig gering mit nur 9,3 l/100km im Labor. Die heißen, innenliegenden Turbolader, treiben das Aggregat bis zur Höchstleistung und das C 63 Cabriolet bis maximal 280 km/h (mit AMG Driver Package). Das Coupé bleibt damit noch maximal 10 km/h schneller, aber eben nicht so luftig.

Mercedes-AMG C63 Cabriolet geschlossen

Rennstrecke auch mit dem C63 Cabriolet kein Problem

Damit das C63 Cabriolet nicht nur auf dem Drag Strip der Innenstädte eine gute Figur macht, sondern auch in den französischen Seealpen gibt es ein für Querdynamik optimiertes Fahrwerk. Baugleich dem Coupé gibt es an der Vierlenker-Vorderachse eine „rennsportorientierte radiale Bremsanbindung“, sowie eigenständige Achsschenkel mit schlussendlich einer breiteren Spur. Die Hinterachse ist, wie beim Coupé, mit neuen Hinterachsträgern ausgestattet worden, sowie mit einer steiferen Abstimmung und einem höheren negativen Sturz. Ähnlich der besamten BR 205 mit V8 Biturbo gibt es für das C 63 Cabriolet ein mechanisches Hinterachs-Sperrdifferntial, während das stärke C 63 S Cabriolet ein elektronisch angesteuertes bekommt. Damit vernetzt ist auch das in drei Stufen regelbar und damit komplett abschaltbare ESP. Das C 63 S Cabriolet verfügt darüber hinaus noch über dem Modus „Race“, was quasi uneingeschränkten Fahrspaß auf der Rennstrecke erlaubt. Das C 63 Cabriolet kennt die bekannten Modi, wie Comfort, Sport, Sport+ und Individual.

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Ein optisches Muskelspiel: C63 Cabriolet

Was schon am Coupé gut aussieht, wird zum glanzvollen Schmuckstück in Form des C63 Cabriolet. Die breiten Hüften, die lange Motorhaube, die kräftigen Formen kommen ohne Dach noch weitaus besser zur Geltung. Klare Linien, die nur so vor Kraft und Muskeln strotzen, dass ist die eindeutige Devise. Und ganz nebenbei wird die Optik durch einen herzhaften Druck auf das Gaspedal dezent verstärkt.

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Mehr zum C-Klasse Cabriolet, sowie dem C 63 S Coupé oder dem C-Klasse Coupé im Fahrbericht findet ihr auch hier im Magazin. Weitere Infos im Detail gibt es im mb passionblog zum Nachlesen.

Mercedes-AMG C63 Cabriolet

Fotos: Mercedes-AMG

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