Ein süßer Vorgeschmack: Mercedes-AMG GLC 43 4Matic

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Auf der NYIAS zeigt AMG, was mit dem Mercedes-Benz GLC geplant ist. Als, nennen wir es einmal Vorgeschmack, zeigt Affalterbach in New York den Mercedes-AMG GLC 43 4Matic. Mit bekanntem 3,0-Liter V6 Biturbo mobilisieren 367 PS das Mittelklasse-SUV. Doch, da kommt noch mehr. Erst kürzlich wurde ein Prototyp des GLC mit 4,0-Liter V8 gesichtet. Wieder ein abgedrehtes SUV mehr, welches nichts mit der eigentlichen Aufgabe zu tun hat, nein es soll um Performance gehen. Ist es nicht etwas pervers ein SUV näher an den Boden zu holen und mit Leistung vollzustopfen?

Mercedes-AMG GLC 43 4Matic

Tradition verpflichtet zum Mercedes-AMG GLC 43 und mehr?

Doch bevor wir in den Sternen lesen, was da noch mit der sechs und drei im Namen kommen mag, bleiben wir vorerst bei der Realität. Die Perversität von AMG-Motoren in SUV Modellen hat schon fast Tradition, selbst das Ur-Gestein der nicht asphaltierten Fortbewegung läuft als G 65 vom Band. Sehen wir den Mercedes-AMG GLC 43 4Matic also wirklich als kleine Vorstufe, für ein mit Sicherheit beeindruckend, brachial, gefährliches SUV aus Affalterbach. Immerhin spendiert AMG dem GLC mit aufgeputschtem Mercedes-Benz Motor ein paar nennenswerte Extras.

Mercedes-AMG GLC 43 Heck

Wie viele typische GLC-Kunden sich wohl über die heckbetonte Auslegung des 4Matic Allradantriebs freuen werden? Mit fixen 69 Prozent, die nach hinten geschickt werden, lässt sich doch einiges anstellen. Die 9G-Tronic wurde mit einer Zwischengasfunktion verfeinert und soll für „besonders“ kurze Schaltzeiten im Sport Plus Modus sorgen. Daneben lassen sich über den AMG-Dynamik-Schalter auch noch Comfort, Sport, Eco und Manuell wählen. Also, wenn die volle Kontrolle vom Fahrer übernommen werden soll. Dann geht es auch in 4,9 Sekunden auf 100 km/h. Damit ist er in etwa eine Sekunde schneller als der Plug-in Hybridantrieb im GLC.

Mercedes-AMG GLC 43 Front

Leichte Veränderungen für ein dynamisches Mittelklasse-SUV

Passend zum nun stärksten Antrieb im GLC gibt es eine vergrößerte Bremsanlage, 19 Zoll Räder im AMG Design, sowie das AMG-Kombiinstrument samt Ledernachbildung und Mikrofaser-Bezug. Der 367 PS starke V6 Biturbo soll sich im NEFZ-Zyklus mit 8,3 l/100km begnügen und stellt sein maximales Drehmoment von 520 Nm zwischen 2.500 und 4.500 U/min bereit. Neben der auf Dynamik optimierten Luftfederung spendiert AMG dem GLC 43 auch noch eigenständige Achsschenkel für die Vierlenker-Vorderachse. Den negativen Sturz haben die Ingenieure vorne, wie auch hinten erhöht. Der Mercedes-AMG GLC 43 4Matic ist schon einmal eine gute Grundlage für mehr, worüber aber noch keiner sprechen will.

Mercedes-AMG GLC 43 Wasserdurchfahrt

Optional gibt es neben Performance-Sitzen, bekannt aus dem C 63 S T-Modell, auch noch die Möglichkeit sich 21 Zöller im Bicolor-Design aufziehen zu lassen. Premiere für den Mercedes-AMG GLC 43 ist auf der New York Auto Show im März, bestellt werden darf ab dem 4. April, während der Händler im Juni die ersten Fahrzeuge haben sollte.

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Fotos: Daimler AG

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