Opel Ampera-e: Der Chevy Bolt für Europa

Opel Ampera-e Elektroauto

Opel führt die Entwicklung des Elektroautos doch weiter. Nach dem Produktionsende des Ampera folgt nun, auf gleicher Plattform wie der Chevrolet Bolt, der Opel Ampera-e. Ein Elektroauto, welches in Genf seine Weltpremiere feiert und bereits im nächsten Jahr auf den Straßen rollen soll. Ausgehend vom Chevy Bolt wissen wir auch schon einiges über den neuen Opel Ampera-e, obwohl Opel noch nicht allzu viel vermelden will. Der Bolt soll „mehr als 200 Meilen“ rein elektrisch fahren können. Dementsprechend ist auch für das deutsche Modell eine Reichweite von „mehr als 320 Kilometer“ denkbar.

Opel Ampera-e und Chevy Bolt – Ein Ei, wie ein anderes?

Technisch baugleich verfügt der Chevrolet Bolt über ein 10,2 Zoll großen Touchscreen, eine Heckkamera, sowie ein System, welches es erlaubt von oben auf den Bolt zu sehen, etwa während des Parkvorgangs. Ein App ermöglicht es den Bolt aus der Ferne zu starten oder auch die Klimaanlage vorheizen zu lassen. Die Navigation ist so optimiert, dass die maximale Reichweite pro Fahrt herausspringen soll. Also eine Einberechnung der Typografie und ähnliches. Da der Opel Ampera-e abgesehen von den Logos weitestgehend baugleich mit dem Bolt sein wird, sind ähnliche, wenn nicht gar die gleichen Techniken auch im Opel Stromer zu erwarten.

Opel Ampera-e Heckansicht Elektroauto

Neben der nicht ausgesprochenen Reichweite von „mehr als 200 Meilen“, spricht man seitens Opel aber bereits von einem „erschwinglichen Preis“, was den Ampera-e betrifft. Fünf Sitzplätze soll das Fahrzeug mit Elektroantrieb besitzen und dementsprechend voll Alltagstauglich sein.

„GM und Opel sind davon überzeugt, dass Elektrofahrzeuge in Zukunft eine wesentliche Rolle bei der individuellen Mobilität spielen werden. Mit der richtungsweisenden Technologie des Ampera-e machen wir einen entscheidenden Schritt von der Vision in die Realität. Unser neues Elektroauto wird erneut dem Anspruch von Opel gerecht, innovative Entwicklungen einem weiten Publikum zugänglich zu machen.“ – Mary Barra, GM Chairman und CEO

Opel Ampera-e Logo

Clevere Bauweise

Die Hochvoltbatterie des Opel Ampera-e ist im Fahrzeugboden verbaut, sodass trotzdem die volle Nutzbarkeit im Alltag gewährleistet wird. Der Kofferraum soll in etwa so viel Platz bieten, wie ein Kompaktwagen. Allerdings streuen hier die Werte von knapp 300 bis über 500 Liter. Für den Opel Stromer ist eher vom unteren Ende auszugehen.

„Elektrofahrzeuge haben das Potenzial, einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz und zur Verringerung der Emissionen zu leisten. Und die bisherigen Nachteile wie zu hohe Preise und zu geringe Reichweiten sind jetzt endlich passé – der Opel Ampera-e öffnet der Elektromobilität ganz neue Perspektiven.“ – Dr. Karl-Thomas Neumann, Opel-Chef

Allerdings sagt Neumann nicht, woher die seltenen Erden etc. für die Batterie im Ampera-e herkommen. Genauso wenig wird aktuell davon gesprochen, ob Opel eine ähnliche Infrastruktur aufbauen will, wie etwa die Tesla Supercharger.

Fotos: Opel

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