VW Tiguan ab 30.025 Euro bestellbar – Tiguan R-Line konfiguriert

VW Tiguan R-Line

Nach der Premiere auf der IAA 2015 in Frankfurt, kann der neue VW Tiguan nun bestellt werden. Der Basispreis für das später folgende Einstiegsmodell liegt bei 25.975 Euro, aktuell sind vorerst nur drei Varianten ab 30.025 Euro bestellbar. Ich habe mir daraufhin selbst den neuen VW Tiguan in meiner Wunschkonfiguration zusammengestellt und die erste Eindruck zeigt, Kompakt-SUV fahren ist teuer.

Drei Motoren zum Verkaufsstart

Der neue VW Tiguan ist als optische R-Line, Onroad-Version oder auch Offroad-Modell verfügbar. Davon unabhängig sind die typischen Pakete Trendline, Comfortline, sowie Highline. Zum Verkaufsstart sind drei Motorisierungen im Angebot. Für 30.025 Euro wird der Tiguan 2.0 TDI (150 PS) in der Ausstattung Trendline mit manueller Sechsgang-Schaltung angeboten. Für 33.925 Euro ist das Modell dann auch mit 7-Gang-DSG verfügbar. Der 180 PS Benziner im Tiguan 2.0 TSI ist erst ab der Ausstattung Comfortline, dann aber mit 7-Gang-DSG, bestellbar für 34.450 Euro. Die beiden Modelle mit DSG verfügen zudem über den Allradantrieb 4Motion.

VW Tiguan Offroad Modell

Vorerst nur fünf Lackierungen

Vorerst wird der neue Tiguan nur in den fünf Farben „Pure White“, „Deep Black Perleffekt“, „Tungsten Silver“, „Atlantic Blue“ und „Ruby Red“ angeboten. Mehr zum neuen Tiguan bald hier im Magazin, sowie jetzt bereits im Artikel der Sitzprobe. Die Serienausstattung Trendline umfasst die Leichtmetallräder Montana in 17×7 Zoll, sowie Rückleuchten in LED-Technik, ein Lederlenkrad, den Spurhalteassistent und das Radio Compostion Touch.

Meine Konfiguration des neuen VW Tiguan

Mir ist klar, dass wohl nur wenige Tiguan je ein Offroad-Gelände sehen werden, von daher ist für mich die R-Line Pflicht. Im ersten Anlauf blieb mir diese leider verwehrt, da das übliche Pakete-Bestell-System andere Pläne hatte. Aufgrund dessen, dass Volkswagen die LED-Scheinwerfer samt der Sitzheizung für die Fondpassagiere in die Highline-Ausstattung integriert, soll jene die Basis für meine Konfiguration darstellen. Allerdings steigt so natürlich auch der Preis direkt auf 34.475 Euro. Allradantrieb wäre nicht unbedingt notwendig, doch der 2.0 TDI (150 PS) kommt nur so mit dem 7-Gang-DSG, wobei der Preis bereits bei 38.450 Euro steht.

VW Tiguan Konfiguration

Die Farbwahl ist derzeit noch sehr übersichtlich, so fällt meine Wahl auf die 550 Euro teure Atlantik Blue Lackierung. Der Klick auf die Sitze wird direkt doppelt teuer. Vienna-Leder in R-Line Ausführung für 2.590 Euro verlangt im Paket die R-Line, welche weitere 2.765 Euro kostet. Woran ich zuvor scheiterte war die Felgenauswahl. Denn die R-Line verfügt derzeit nur über eine einzige 18 Zoll-Felge, was schlichtweg nicht ganz zusammenpasst. Die schickere 20 Zoll-Felge hat zur Folge, dass die gesamte R-Line wieder aus der Konfiguration geschmissen wird. Also muss hinterher noch eine Felge aus dem Zubehör her!

Tiguan R-Line Innenraum

Head-up Display, sowie Active Info Display hauen zusammen mehr als 1.000 Euro auf den Gesamtpreis, der inzwischen über 46.000 Euro steht. Panorama-Glas und getönte Scheiben im Top-Paket für knapp 1.600 Euro, klar nehme ich die noch mit. Durch das Fahrassistenz-Plus Paket für gleiches Geld, nimmt VW das Head-up Display wieder zurück, weil es bereits im Paket inbegriffen ist. Ferner verfügt er so über einen Stauassistent (da ist DSG wichtig!) und die dynamische Fernlichtregulierung. Die Kamera für eine 360-Grad-Umsicht, sowie das adaptive Fahrwerk DCC packen nochmal knapp 2.000 Euro obendrauf. Insgesamt wären so 51.050 Euro für „meinen“ Tiguan fällig. Plus der Zusatzkosten für ordentliche Felgen.

Tiguan R-Line Heck

Fotos: VW

7 Gedanken zu “VW Tiguan ab 30.025 Euro bestellbar – Tiguan R-Line konfiguriert

  1. Hallo,

    habe gerade diesen Artikel gelesen und mich erstmal gekniffen.
    Mal vom Äußeren des neuen Tiguan abgesehen, ist es eine Frechheit, was VW für Geld verlangt für das Auto.
    Dafür bekommt man den BMW XDrive25d mit Sportline und satten 231 Pferden!!
    Und nebenbei auch noch die bessere Verarbeitung!

    VW ist einfach nur noch lächerlich…

    Gruß
    Björn

  2. VW nimmt viel Geld dafür, das ist wohl war. Aber einen X1 mit einem Tiguan zu vergleichen wäre dann doch auch nicht so korrekt. Von der Größe dann doch wohl zumindest ein X3, wenn nicht sogar X5, oder? Aber so genau kenn ich mich bei BMW leider nicht aus.

    • Also technisch gesehen gehören Tiguan und X1 in die Kategorie „Kompakt-SUV“. Der X3 gehört zu den Mittelklasse-SUV (etwa auch GLC bzw. ehemals GLK von Mercedes) und der X5 gehört dann…naja zu den riesigen Dingern die eigentlich keine Bezeichnung mehr brauchen 😀

  3. Wo bekomme ich die Chromleisten die unter den Nebelscheinwerfer so schön blinken her? Ich finde die passen richtig schön zum Atlantik Blue Metallic des Tiguan!

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