Ford Focus RS Produktion gestartet: Ex-Stig erklärt Drive Modes

Ford Focus RS Drift Mode Drive Modes

Die Produktion des neuen Ford Focus RS ist in Saarlouis angelaufen. Genau der richtige Zeitpunkt, um nochmal einen Blick auf den neuen blauen Hot Hatch zu werfen. Auch ein guter Zeitpunkt, um den neuen Focus RS in die Kurven zu werfen, so wie es der ehemalige Stig Ben Collins tut. Er erklärt in einem Video die vier verschiedenen Drive Modes des neuen RS. Klar, dass er im Drift Mode ordentlich die Socken qualmen lässt.

Focus RS mit einmaligem Allrad-System von GKN

Es entfesselt sich noch ein wenig Gänsehaut mit dem Gedanken an den doch sehr speziellen Allradantrieb im neuen Ford Focus RS. Mehr zum Allrad-System von GKN findet ihr auch in diversen anderen Artikeln. Das aktive Torque-Vectoring wird mehr als anschaulich im Video dargestellt. In aller Kürze: der Focus RS verfügt über drei Kupplungen zur Drehmoment-Verteilung, eine davon sitzt vor der Hinterachse, welche bis zu 70% an die Hinterräder schickt, wobei pro Rad eine weitere Kupplung bis zu 100% davon auf ein einzelnes Rad schicken kann. Auf der Waage bringt es der neue RS knapp auf unter 1.600 Kilogramm.

Vier Drive Modes im Focus RS

Der Drive Mode Schalter neben dem Schaltknauf verstellt den neuen RS in vier verschiedenen Arten. So wird in Normal, Sport, Race und Drift das Setting für den Allradantrieb, die Dämpfer, die Lenkung, das Motorsteuergerät, das ESC und die Abgasanlage verstellt. Leider stellt für mich das Video den Soundaktuator in einem schlechten Licht dar. Ähnlich dem Focus ST entsteht hier ein „grummeln“, welches zuvor scheinbar nicht vorherrscht. Im Drift Mode werden auf Basis des Race Mode übrigens die Dämpfer und die Lenkung wieder auf „Normal“ zurückgestellt, um zum einen mehr Bewegung (Body Roll) in das Fahrzeug zu bekommen und zum anderen dem Fahrer ein besseres Gefühl für den Quertreiber zu vermitteln.

Preiserhöhung für den Focus RS in Deutschland

Statt der bisher 39.000 Euro sind für den neuen Ford Focus RS inzwischen mindestens 40.000 Euro fällig. Woher und warum der Preisanstieg kommt ist unklar. Die Leistung von 350 PS und einem maximalen Drehmoment von 470 Nm bleibt davon allerdings unangetastet. Kleiner Fakt am Rande, in Großbritannien lagen zum Oktober 2015 bereits 1.500 Bestellungen für den Focus RS vor. Ein Drittel davon waren Vorbestellungen, wobei zu diesem Zeitpunkt nicht einmal der Preis feststand.

Foto: Ford

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