Die besten Autos des Jahres 2015

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Alle Jahre wieder geht eines zu Ende und ein neues beginnt. Der Blick zurück auf das Jahr 2015 zeigt, da waren einige heiße Öfen mit dabei. Ein kleiner Rückblick auf das nun vergangene Jahr 2015, natürlich in Form von Autos – meine (gefahrenen) Highlights des Jahres 2015.

Kleinwagen

Es soll Leute geben, denen reicht ein minimalistisches Auto völlig aus. Da trifft der Opel Karl voll ins Schwarze. Der Chevrolet-Abklatsch kommt mit Technik, die sich auch in den teuren Modellen findet und kann daher auch Apple Carplay. Nicht schlecht für ein Auto, welches knapp unter 10.000 Euro kostet. Wer alle Extras will zahl zwar fast so viel, wie für einen Corsa, aber eben nur fast. – Fahrbericht des Opel Karl.

2015 – das Jahr des SUVs

Alle lieben sie und ich muss manchmal zugeben, dass sie doch nicht ganz so schlecht sind.  Die Rede ist natürlich von SUVs, die in diesem Jahr in Hülle und Fülle vorgestellt worden sind. Der Mazda CX-3 ist seitens der Japaner ein Vorstoß in die Klasse der kleinsten SUVs gewesen und dann gleich mit Erfolg. Nicht nur, dass das Interesse am kleinsten SUV von Mazda extrem hoch war, auch der Test hinterließ einen durchweg positiven Eindruck. Nicht ganz ohne Grund dabei: das Design.

In Stuttgart machte man direkt 2015 zum Jahr des SUVs. Besonders beeindruckt hat hier die C-Klasse in hoch. Der Mercedes-Benz GLC ist eigentlich mal ein GLK gewesen, legte aber dessen robuste Optik ab, wurde länger und komfortabler. Für die einen ein Tritt ins Gesicht der G-Historie, für die meisten anderen der richtige Weg, um mehr davon zu verkaufen. Denn ganz ehrlich, wer nimmt ein SUV schon „hart ran“ und fährt damit durch’s Gelände?

Für mich stand der Volvo XC90 schon von Beginn des Jahres als eine der Top Neuvorstellungen des Jahres 2015 fest – in meinen Augen gibt mir die Liste der finalen Sieben des Car of the Year Award dabei auch Recht. Neue Technik im Innenraum, eine bahnbrechende Latte von Assistenzsystemen und im Hintergrund werkeln die Ingenieure vorausschauend an autonomen Systemen.

Von Sportlichkeit eines SUV (Sports Utility Vehicle) war für mich nie etwas zu spüren. Auch der eine oder andere klägliche Versuch ein hochgebocktes Fahrzeug wieder tieferzulegen und mehr Power zu verpassen grenzte meist an eine Lachnummer. Bis ich eben auf den einen traf, der alles verändern sollte. Obwohl der Porsche Macan GTS sicherlich nicht alles verändert hat, denn in meinen Augen ist er einer von sehr, sehr wenigen, welcher das S für Sport zu Recht im Namen trägt. Aus einem trägen Audi Q5 eine solch fahraktive Maschine zu basteln verlangt ein hohes Maß an Erfahrung und vor allem Durchhaltevermögen.

Familienfahrzeuge

Drei Mal MQB! Egal ob Skoda Superb Combi, VW Touran oder Seat Leon ST. Alle erfüllen auf ihre ganz eigene Weise den Zweck eines idealen Familienautos. Ob es nun ein Lademeister mit ausgefallen cleveren Lösungen sein soll oder ein typischer Van mit kaum weniger Cleverness. Auch für den kleinen Geldbeutel war mit dem Dreizylinder mit Leon ST etwas dabei, der respektable Werte einfuhr.


Wäre ich persönlich irgendwann gezwungen einen Kombi kaufen zu müssen, dann wäre es jedoch ein anderer. Eine gewalttätige Bestie mit 510 PS und brodelndem V8 Biturbo, der keiner so richtig ansehen würde, was in ihr steckt. Der Mercedes-AMG C63 S als T-Modell ist nicht nur der perfekte Fluchtwagen, nein er ist auch der ideale „Coolest Daddy in the World“ Wagen.

Sportwagen

Nun mag man meinen, der C63 gehöre in diese Sparte. Korrekt, dass gehört sich eigentlich so, aber kann ein Kombi überhaupt purer Sportwagen-Natur sein? Ich denke da doch mehr an die zweite Generation des 991. Der Porsche 911 Carrera S ist, obgleich seiner Hubraum-Beschneidung, noch immer eine Ikone, die weiterhin die Standards für Sportwagen mitbestimmen wird. Ausgeschrieben hört er auf den Namen Renault Sport, also ist er hier doch genau richtig. So viel Spaß, wie mit dem Renault Clio R.S. 220 Trophy auf nass-kalter Straße hatte ich schon lange nicht mehr. Der wahrscheinlich agilste und fahrfreudigste Kleinwagen mit Frontantrieb den es gibt. Und nicht zuletzt auch der schnellste seiner Klasse auf der Nordschleife.


Die beste Neuvorstellung des Jahres

Der kleine Roadster aus Japan gehört hier für mich auch dazu. Doch, wenn es hart auf hart kommt, dann muss der Mazda MX-5 den Platz für einen anderen räumen. Der Opel Astra ist die nunmehr elfte Generation der Kompaktklasse aus Rüsselsheim. Und dabei ist er nun endlich auf Augenhöhe mit dem Klassen-Primus, der nicht umsonst die fettesten Verkaufszahlen bei Volkswagen schreibt. Technisch innovativ mit kleinen Highlights, welche die Konkurrenz alt wirken lassen hat er sich das Prädikat in meinen Augen verdient. Oder gibt es eurer Meinung nach eine bessere Neuvorstellung des Jahres 2015?


Text/Foto: Fabian Meßner

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