L.A. Auto Show 2015: Preview des neuen Mercedes-Benz SL

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Die Luxus-Roadster Baureihe SL ist seit den 1950er Jahren ein wichtiger und elementärer Bestandteil von Mercedes-Benz. Wer den 300 SL Flügeltürer (W189) nicht kennt, sollte schnell in den Geschichtsbüchern nachschlagen. Schon beim aktuellen Modell dem R231 von 2012 sind die Türen lange wieder konventionell, daran wird auch der neue Mercedes-Benz SL nicht rütteln können. Eine kleine Preview gibt Ausblick und verkürzt die Wartezeit bis zur Weltpremiere auf der L.A. Auto Show nächste Woche.

Zum Vergleich, der R231 von 2012 sieht aktuell noch so aus. In der nicht AMG-Variante (hier der SL 65 AMG) sieht er etwas zahmer aus.

SL 65 AMG, Designo mystikblau, Interieuer Designo sand (R 231) 2012

SL 65 AMG, Designo mystikblau (R 231) 2012

Die eingeschlagenen Nebelscheinwerfer / Tagfahrlichter in den unteren Lufteinlässe verschwinden Gott sei Dank. Statt der Übergangslösung trägt die Modellpflege alle ihre Lichtelemente in einem Scheinwerfer. Geziert wird die Front von einem Lichtleiter, der für das LED-Tagfahrlicht zuständig ist. Der Rest ist logischerweise in LED-Technik, nur fraglich, wie die Serienausstattung davon aussieht.

Die Ecken der Frontansicht verschwinden ebenso, sodass ein runder SL (wie eben schon Jahre zuvor) seinen zweiten Frühling erlebt. Der Grill wechselt an sich nicht das Design, sondern wurde einmal um 180° gedreht, sodass die längere Linie unten anliegt und so nur den unteren Teil der Schnauze in die Breite zieht. Beim R231 von 2012 dahingegen ein völlig anderes Bild, so wird dort die Linie bewusst oben länger gewählt, um die Motorhaube zu strecken. Von muskulös zu elegant, ein geschickter Wechsel für den Luxus-Roadster, der sich nur mit überzeugendem Design gegen das S-Klasse Coupé und S-Klasse Cabriolet durchsetzen wird.

Die markanten Finnen im oberen Teil der Motorhaube bleiben, völlig neu ist dabei natürlich der Diamantgrill, welcher an keinem Benz mehr fehlen darf. Die aktuellen Motoren sind schon drin, fragt sich also nur noch, ob sich etwas am Heck tut und, ob der Handschmeichler samt großem (aufgesetztem) Screen in den Roadster eingefügt wird oder nicht.

Fotos: Daimler AG

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