SEMA 2015: ST-Mania mit Fiesta und Focus ST in Bestform

Ford Focus ST by CJ Pony Parts

Die SEMA in Las Vegas nimmt dieses Jahr wohl einen größeren Stellenwert ein, als gewöhnliche Automessen. Ford holt sich direkt vier verschiedene Konzepte auf Basis des Focus ST und zwei weitere Fiesta ST auf die Stage. Einer attraktiver als der andere und alle mit ihrem ganz eigenen Charme. Vom heißen Body ganz abgesehen, tut sich natürlich auch unter der Haube einiges.

Die erste Nummer ist Orange und kommt von CJ Pony Parts. Auf den ersten Blick deutlich tiefer durch das Air Ride als der gewöhnliche Focus ST, die Fifteen52 Tremac in der Dimension 8,5 x 19 Zoll tun ihr Übriges. Mit amerikanisch typischem Nitto NT01 Gummi bezogen drücken sich 235/35 Pneus in den Asphalt. Darunter verstecken sich vorne 14 Zoll große Bremsscheiben, hinten reichen dem Focus ST 13 Zoll aus. Von den Diode Dynamics LED flankiert rundet der Frontsplitter das Bild ab.

Ford Focus ST by COBB Tuning

Tief wird es auch mit dem Focus ST von Cobb Tuning, hier hat man direkt den „aktiven“ Lifestyle auf Tuner-Art definiert. Was hierzulande eine SUV oder Crossover sein muss, ist in den Staaten eben trotzdem der Hot Hatch. Die Texaner haben dem Focus ST noch ein neues Abgassystem (ab Turbo) verpasst, einen neuen Ladeluftkühler und ein frisches Turbo Kit. Sympathisch wird mir dieser Umbau, da der Sound Symposer rausgeworfen worde. Die Rotiform 9,5 x 18 Felgen mit Michelin Pilot Super Sport Pneus müssen wohl genug echte Power auf die Straße bringen, dass es keinen Schnick-Schnack für eine Leistungsillusion benötigt. Fehlen darf natürlich nicht die Luftfederung von Accuair.

Ford Focus ST by FSWERKS

Ein schon fast zurückhaltendes Kit stellt FSWerks auf der SEMA 2015 vor. Wie bei allen Focus Modellen setzt man auch hier auf das Mapping von Cobb dem Accessport V3. Der goldene Anstrich ist da schon eine andere Geschichte. Mit Stahlflex-Schläuchen wird der Druck für das StopTech Bremskit aufgebaut, von H&R kommen spezielle Federn und dann steht der Focus ST auf Rotiform Monoblock LVS 8,5 x 19 Zoll. Von außen lassen die neuen Schürzen und Splitter nicht erahnen, dass sich auch darunter was getan hat. Beispielsweise bekam der Motor rückseitig neue Motorlager, sowie eine drei Zoll Abgasanlage und einen neuen Ladeluftkühler.

Ford Focus ST by Rally Innovations

Die vierte Variante trägt dabei noch dicker auf. Hier kommt der Focus ST von Rally Innovations und so sieht er auch aus. Mit breitem Bodykit, Heckflügel, könnte der Focus ST auch direkt zu Rallye starten. Das gesamte Ansaugsystem, sowie Abgasanlage und Ladeluftkühler kommt von GReddy. Mit dem RS-R Sports Fahrwerk macht man direkt im Stand ernst, dazu kommen hinten noch neue Buchsen. Die Rays messen 8,5 x 19 Zoll und sind mit Nitto NT555 im Format 245/35 bezogen. Innen unterstreicht der Überrollkäifg den Anspruch, genauso wie die Schalensitze von Bride.

Ford Fiesta ST by CINEMOTIVE MEDIA

Mit den zwei Fiesta ST Konzepten treibt man es dann noch etwas weiter. Ähnlich dem ersten Focus ST, nimmt es Cinemotive Media mit dem Tuning eher als „aktiven Alltagsbegleiter“ war. Das Bodykit von Fifteen52 mit einem Fahrwerk von BC Racing gepaart verleiht dem Fiesta ST einen starken Auftritt. Auch hier findet sich wieder ein Re-Mapping von Cobb unter dem Blech.

Ford Fiesta ST by DSPORT Magazine

Doch das geht nicht so weit, wie im Fiesta ST von DSPORT. Hier wurde der 1,6-Liter ecoboost auf mehr als 400 PS gebracht. Natürlich nicht nur durch eine Veränderung in der Software, es wurden so viele Hardware-Änderungen vorgenommen, dass man gar nicht mehr von „ecoboost“ sprechen darf. Wenn dieser ST später in der Pirelli World Challenge Touring Car Klasse antritt wird er allerdings auf 300 PS begrenzt sein – was noch immer 120 PS mehr sind als die Serie.

Fotos: CJ Pony Parts, Cobb, FSWerks, Rally Innovations, Cinemotive Media, DSPORT

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