BMW M2: The Tuner’s New Best Friend

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370 PS, Bauteile aus dem M4 und eine konsequente Ausrichtung auf Spaß. Aus allen Ecken kommen Vorschläge, warum das, was die M GmbH aus dem 2er Coupé gemacht, nicht ausreicht. Von Widebody-Kit mit extremer Tieferlegung und riesigen Felgen über reine Leistungssteigerungen bis hin zur Wassereinspritzung aus dem M4 GTS, es ist fast nichts mehr undenkbar. Es fehlt nur noch der Baja Rally Umbau!

Vorsteiner 2.0 könnte der BMW M2 von Bengala Design auch heißen, denn das Widebody-Kit erinnert stark an die extrem breite Variante des BMW M4. Im Photoshop-Entwurf ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen, ob der M2 nicht direkt so vom Band rollte. Die Lufteinlässe sind so groß geworden, dass hier nicht mehr nur ein Chihuahua eingesaugt werden könnte. Das Heck ist so breit gebaut, dass dieser BMW M2 ähnlich weit in den Parklücken heraussteht, wie etwa ein Cadillac Escalade.

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Nein dieser M2 ist nicht der typische Daily Driver und die HRE Performance Felgen in schwarzem Gloss Finish unterstreichen die eher harte Art der Fortbewegung.

Manhart hat eigentlich auf Basis des M235i schon gezeigt, was möglich ist. In diesem Fall holten die Ingenieure 400 PS aus dem N55-Triebwerk raus und das bevor die M GmbH es in die Finger bekam. Inzwischen spricht man bei Manhart Racing mit breiter Brust von 450 PS und weiteren Upgrades. Dabei greift der Tuner auf ein simples „Re-Mapping“ zurück, also ändert das Motorsteuergerät, packt eine neue Abgasanlage rein, verzichtet mit der Downpipe direkt auf den Kat und holt so insgesamt 80 weitere Pferde aus dem N55-Motor. Damit es nicht langweilig wird, basteln die Ingenieure direkt an Version „Extrem“ mit größerem Turbolader.

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Wie das Bild bereits zeigt, setzt Manhart auf Carbon und das nicht zu knapp. Frontsplitter, Dach und stark ventilierte Motorhaube. Die gold lackierten Bremssättel sind Geschmackssache, die schwarzen Felgen hingegen stehen dem gelben Racer in jedem Fall.

Und dann war da noch das Gerücht um den M2 GTS. Es sieht ganz so aus, als würde Alpha-N Performance diesen bauen wollen und auch können. Neben den ganz klar ersichtlichen Änderungen der Aerodynamik, wie Frontsplitter und Heckflügel aus Carbon, gibt es noch ein Carbon-Dach. Der Frontsplitter ist ebenso einstellbar, wie der vierfach verstellbare Heckflügel, der sich exakt auf die Bedürfnisse des Fahrers konfigurieren lässt.

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Die OZ Superforgiata Felgen kommen in der Größe 9 x 19 Zoll vorne und 10 x 19 Zoll hinten. Doch jetzt kommt das Highlight: Alpha-N Performance plant ein Motorupgrade, welches den M2 zu 480 PS bringen soll. Das gelingt mit dem N55-Motor durch zwei Veränderungen. Neben dem neuen Motorsteuergerät, wird auch noch die Wassereinspritzung eingesetzt. Diese gibt es so bisher nur am M4 GTS, welcher wohlgemerkt stark limitiert ist. Das System soll nicht dasselbe sein, aber dem im M4 GTS bis auf wenige Details gleichen. Wer es dann noch härter braucht, kann sich die Clubsport Version mit leichten Schalensitzen und Überrollkäfig bestellen.

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Titelbild: BMW M

Rendering: Bengala Design, Manhart Racing, Alpha-N Performance

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