Neuauflage des Ferrari Dino mit V6-Biturbo möglich

Ferrari 458 Speciale Yellow

Der Ferrari Dino war einst der Sportwagen aus Maranello für den eher kleineren Geldbeutel. Nun soll der Klassiker wieder zurückkommen, mit Turbolader am V6-Motor. Allerdings stecken sich die Ingenieure mit einer Literleistung von 200 PS hohe Ziele, weshalb es aus aktueller Sicht noch etwas dauern könnte, bis eine Serienversion vom neuen Dino auf die Straßen rollt.

Der Dino kam schon immer mit einem, wenn auch deutlich kleineren, V6-Motor. Ferrari liefert für die Giulia schon einen neuen 2,9-Liter V6-Motor mit Biturbo-Aufladung. Hier sind es bislang 510 PS, woraus sich noch ein „Loch“ von 70 PS ergibt. Zwar wurden bereits einige Prototypen mit einem V6-artigen Sound entdeckt, allerdings sind die Motorkomponenten wohl noch nicht serienreif.

Der Motor würde vom 3,9-Liter V8 Biturbo abgeleitet werden, soll heißen auch die gekröpfte Kurbelwelle (Flatplane) würde aus dem V8 in den V6 übertragen – ungewöhnlich, aber das klingt schon in Theorie extrem gut! Auch würde natürlich der Ferrari-Einstiegspreis, der irgendwo bei 180.000 Euro für den California T liegt, sinken.

CEO Amedeo Felisa sprach mit Top Gear über die Reduzierung von CO2-Emissionen, welche natürlich nicht nur durch den Einsatz von Turbolader (im NEFZ) gesenkt werden könnten, sondern auch durch Downsizing bei der Zylinder-Anzahl. Auf die Frage, ob ein kleinerer V6-Motor auch gleichbedeutend mit einem kleineren Fahrzeug ist, gab es die Antwort, dass in ein größeres Auto kein V6 gehört.

Ferrari würde also generell einen kleineres Fahrzeug aus dem Design-Hut zaubern, was dementsprechend auch leichter sein sollte. Laut einem Ingenieur sei das Ziel um 1.000 Kilogramm, doch er weiß selbst, dass dies heute nicht mehr funktioniert. Ferrari muss übrigens nicht wirklich die CO2-Flotten-Emissionen senken, aus dem einfachen Grund, dass es keine wirkliche Flotte gibt. Laut Felisa sind die produzierten Neuwagen aus Maranello „ein Tropfen in den Ozean“, aber man zeige gern den Willen etwas zu verändern. Einen weiteren Hybrid-Antrieb muss Ferrari so erst in fünf Jahren ernsthaft entwickeln, der LaFerrari sei nur eine Art zu zeigen, was die Ingenieure heute schon leisten können.

Einem kleinen, kompakten, Mittelmotor-Ferrari mit V6-Biturbo stehen also nur noch ein paar kleine Motorbauteile im Weg? Na das sollte eine rosige oder nein, eine Rosso Corsa rote Zukunft werden.

Foto: Ferrari

Quelle: Top Gear

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