Peugeot Fractal Concept ist mein Highlight der IAA 2015

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Die diesjährige IAA 2015 ging für mich gestern zu Ende und öffnet heute für Besucher ihre Pforten. Dabei ist mir vor allem das Peugeot Fractal Concept ins Auge gesprungen. Ein rein elektrisches Coupé mit 450 km Reichweite und einem Fahrzeugdesign, welches mich durchaus anspricht.

Wir halten einmal kurz fest: Das Elektroauto ist als Cabrio konzipiert, besitzt eine 30 kWh Lithium-Ionen-Batterie und soll eine Reichweite von bis zu 450 km zurücklegen und dabei einen Motor mit ganzen 150 kW (204) mitbringen? Interessante Werte, die aber für mich nicht im Fokus standen. Ich mag diese Coupés und wenn sie dann noch rein elektrisch sind, warum nicht.

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Bei Nissan sah ich mir das Gripz Conceptcar an und hätte diesen gerne etwas tiefer gehabt. Der Peugeot Fractal bringt diese Technik mit und ermöglicht es die Bodenfreiheit individuell einstellen zu können. Zudem haben wir hier noch ein Cabrio, welches im Sommer für mehr als nur Fahrspaß sorgen dürfte.

Es kommt noch besser, denn bei diesem Fahrzeug steht vor allem der Klang im Vordergrund. Bei der Zielführung über das Navigationssystem wird die Entfernung zum Ziel, Abbiegung oder sonstigen weiteren Aktionen akustisch mitgeben. So soll der Fahrer nicht nur alleine eine Anzeige erhalten, sondern auch über das Gehör mit der Navigation arbeiten können. Kurz zum Interieur: Futuristisch, spartanisch und dennoch ansprechend. Weniger Rundungen, dafür mehr Ecken und Kanten.

Die weiteren Highlights der anderen Autoblogger

Blicken wir aber einmal über den Tellerrand und schauen welche Highlights die anderen Autoblogger herausgesucht haben. Fabian machte hier im Blog bereits den Anfang und sprach über seine Highlights der IAA 2015. Im Vergleich dazu fand er 2013 keine wirklichen Highlights und wurde dieses Jahr schon ein wenig überrascht. Auch Fabian griff den Peugeot Fractal als Conceptcar auf.

Für BMW hielt sich mein Interesse ehrlich gesagt sogar in Grenzen und wollte mir die etlichen Plug-in-Hybride nicht anschauen. Man wird einfach nicht überrascht was die technischen Daten angeht und den BMW i3 sowie BMW i8 kenne ich zu genüge. Aber, und das muss man sagen, die Elektromobilität nahm einen wichtigen Teil von BMW ein. Wenn auch nicht zuletzt um die gesetzten Grenzwerte in der Flotte über den NEFZ-Wert erreichen zu können. Auf der anderen Seite empfinde ich es für hilfreich, wenn der Einstieg in die Elektromobilität über Plug-in-Hybride ermöglicht wird.

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Aber dies ist ein Problem welches für alle Hersteller gilt und sind wir mal ehrlich, der BMW i3 findet seine Käufer und kann bisher gut mithalten zu den restlichen Elektrofahrzeugen auf dem Markt. Benny nahm sich auf bimmertoday.de den BMW 7er vor, den er als Highlight für sich herauspickte.

Ich erlaube mir einen Sprung zu einer anderen Marke. Bei Mercedes-Benz hat mich persönlich eher das Conceptcar IAA, passend zum Messename, abgeholt und meine Blicke galten weniger den Serienmodellen. Ganz anders bei Jens, der sich das Mercedes-Benz S-Klasse Cabriolet als sein Highlight herausgesucht hat. Luxus kann man da nur sagen und sicher ein Auto welches außerhalb meiner Preisklasse liegt. Als Freund der alternativen Antriebe würde mich eine Fahrt mit diesem Cabrio dennoch erfreuen und hätte sicher meinen Spaß an einer Ausfahrt.

Weniger spektakulär klingt sehr abwertend, ist aber in diesem Sinne gar nicht so gemeint, denn für eine sehr große Käufergruppe hat sich Bjoern und Thomas jeweils den Opel Astra Kombi herausgesucht. Es muss also nicht immer auf ein Concept hinauslaufen oder Fahrzeuge im Premiumsegment sein. Finde ich gut, dass auch diese Modelle zu den Highlights der Autoblogger zählen dürfen.

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Den Citroen Cactus dürften sicher mittlerweile alle kennen und fällt vor allem durch seine überdimensionierten Bumper an den Seiten auf. Doch das Citroen Concept Car, welches für Nicole das Highlight darstellt, ist der Cactus M und steht für Lifestyle pur. Den Fahrgastraum mit Wasser reinigen? Kein Problem, dafür gibt es im Fußraum extra Abläufe und die Sitze sind mit farbigen Neopren überzoge. Die Inspiration stammt aus der Surferszene. Ach und da geht noch etwas: Mit einem aufblasbaren Verdeckt erhaltet ihr mal eben ein Zelt für 2 Personen.

Für Matthias ist vor allem die Alfa Romeo Giulia – oder sagt man doch der oder die? – das Highlight der IAA in Frankfurt. Bei mir total untergangen erfreut sich dieses Fahrzeug scheinbar aufgrund der Massen doch großer Beliebtheit. Der italienische Hersteller versteht es scheinbar Fahrzeuge zu entwickeln, die ankommen.

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So langsam kommen wir zum Ende der kleinen Rundumschau auf die Highlights der Autoblogger und da möchte ich euch vor allem nicht ein absolutes Spaßmodul vorenthalten. Tom hat für sich im Honda Project 2&4 powered by RC213V sein Highlight gefunden. Aus dem Rennsport hat man sich inspirieren lassen und vor allem beim Design der Karosserie hat man sich am Honda RA272 von 1965 orientiert. Oh, da hätte ich meine Freude dran.

Der letzte große Absatz gilt erneut einem ganz besonderen Concept, welches mit Sehnsucht erwartet wurde. Audi zeigt den Audi e-tron quattro als Conceptcar und dieses ist rein elektrisch unterwegs. Im Vorfeld gab es erste Details, weshalb ich dieses Fahrzeug gesondert aufgriff. Geplant ist eine Veröffentlichung für 2018 auf dem Markt. So ist auch für Kai der Audi e-tron quattro ein Highlight auf der IAA 2015 und wir dürfen gespannt sein ob es dieses Fahrzeug wirklich auf den Markt schafft.

Kein Fahrzeug aber dafür gleich eine ganze Halle sah vor allem Lisa mit „New Mobility World“ als ihr Highlight an. Diesen Eindruck möchte ich gerne mit ihr teilen und fast alles bezog sich auf die moderne Mobilität und Vernetzung von Fahrzeugen. Startups und bereits beständige Unternehmen zeigten individuelle Lösungen und Ideen auf. Überraschend wie vielfältig die neue Mobilität sein kann und wird. Es lohnt sich ein Blick in diese ganz besondere Halle.

Fotos: Peugeot, BMW, Honda, Citroen