WEC testet am Nürburgring: Patrick Dempsey lernt Strecke kennen

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Vom 28. bis 30. August macht die World Endurance Championship (WEC) Halt am Nürburgring für ein sechs Stunden Sprintrennen. Damit kehrt die FIA WEC zu ihrem vierten Lauf 2015 als erste Langstrecken-Meisterschaft wieder hier her zurück nach den lang vergangenen 1.000 Kilometer-Rennen. Die vergangenen Tage nutzten die LMP1, LMP2 und auch GT-Teams dazu sich auf den Nürburgring einzustellen, bevor Ende August das Rennen statt findet.

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Die Fans konnten sich von den Testtagen schon einen kostenlosen Eindruck verschaffen. Doch auch das Rennwochenende ist mit Preisen ab 35 Euro äußerst erschwinglich. Wer sich nur das Rennen am Sonntag ansehen will, der muss für eine Eintrittskarte 30 Euro und mehr hinlegen. Erfreulich für die Kids ist der kostenlose Eintritt bis 12 Jahre.

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Während der Pressekonferenz gab Patrick Dempsey einerseits zu geehrt zu sein, neben diesen Rennfahrern (Andre Lotterer, Sébastien Buemi und Timo Bernhard / Audi, Toyota, Porsche) auf diesem legendären Track fahren zu dürfen. Andererseits war er ziemlich offen darüber, dass er gerade erst in den „Kennenlern-Phase“ sei und die Strecke insbesondere bei einem typischen Eifel-Wetterumschwung einige Überraschungen bereithält. Während einem Foto-Stopp an der Dunlop-Kehre zeigte sich genauer, was er meinte. Er scheint noch dabei zu sein, seine ganz persönliche Linie durch die Kurven zu finden. Mal weit, mal eher eng, hoffentlich kann er sich bis Ende August für eine Linie entscheiden. Immerhin lag die GT-Amateur-Klasse während des zweiten Testtages innerhalb einer Sekunde.

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In der LMP1-Klasse verschob sich der letze Eindruck doch wieder etwas. Porsche kommt mit wehenden Fahnen von einem Doppel-Sieg aus Le Mans. Der Testtag, keiner weiß, wie viel die Teams hier schon zeigen wollen, wurde von Audi angeführt. Anders als in Le Mans zählt das Qualifiying (29. August) bei einem 6-Stunden-Rennen deutlich mehr. Angeführt wurden die Zeiten vom Audi R18 e-tron, gefolgt vom Porsche 919 Hybrid und dahinter der Toyota TS 040-Hybrid. Der Abstand zwischen den Fahrzeugen betrug immer etwa eine Sekunde.

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Während der Pressekonferenz hielt sich Buemi auffällig defensiv im Dreikampf zurück, er scheint lieber Taten sprechen zu lassen. Immerhin hat der amtierende Meister Toyota auch einiges wieder gutzumachen, den Titel jetzt noch zu verteidigen wird bei der Führung des Audi Team rund um Lotterer, Treluyer und Fässler nicht einfach. Porsche führt dank dem Doppel-Sieg in Le Mans aktuell die Konstrukteurs-Meisterschaft nach Punkten an.

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Weitere Bilder vom WEC Testtag am Nürburgring.

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Text/Fotos: Fabian Meßner

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