Neuer Mercedes-Benz GLC konfiguriert… so würde ich ihn (fast) bestellen

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Ich habe mich gefragt, was kostet der neue Mercedes-Benz GLC eigentlich, wenn man ihn so kauft, wie er im ersten Test zur Verfügung stand. Das diese Versionen nichts mit dem Basispreis von 44.500 Euro zu tun haben war klar. Wenn ich mir persönlich einen GLC zusammenstellen würde, käme ich bei etwa 70.000 Euro raus – und dann ist noch nicht alles drin, was auch im Test zu sehen war.

Der Konfigurator zum Mercedes-Benz GLC ist etwas durchwachsen. Leider haut er immer wieder die gewünschten Extras raus und setzt dafür Pakete ein, die vieles hinzufügen, aber die eigentliche gewünschte Funktion verabschieden. Diese kann dann auch nicht mehr hinzugefügt werden. So trägt meine Konfiguration nur 19 Zoll Räder, obwohl ich mich eigentlich für die 20 Zoll Version des AMG Rads entschieden habe.

Auf das „Panorama-Dach“ habe ich problemlos verzichten können, denn es ist nicht wirklich eines. Der GLC 220d 4Matic hat mir an sich ganz gut gefallen, doch manchmal tut ein wenig mehr Leistung auch ganz gut. Daher fiel die Wahl bei der Motorisierung auf den GLC 250d 4Matic mit einem Basispreis von 46.410 Euro. Vielleicht würde ich mich in sechs Monaten schon um entscheiden, wenn weitere Motoren der C-Klasse auch für den GLC verfügbar sind. Etwa einen der Sechszylinder, vielleicht sogar einen Sechszylinder-Diesel oder den GLC 450 AMG Sport.

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Bei der Lackierung schwanke ich zwischen dem klassischen schwarz als gute Grundlage für eine Folierung oder einem dunklem, leicht mattem grau. Innen dagegen ist für mich völlig klar, dass es die offenporige Esche in braun sein muss. Das wertet das Interieur einfach dermaßen auf, zudem fallen die Aluminium-Optik Panele für mich optisch durch. Obwohl der GLC auch Offroad bis zu einem gewissen Grad möglich macht, entscheide ich mich ganz bewusst für die AMG Line – die steht dem GLC in meinen Augen einfach besser.

Diverse Must-Haves sind zum einen die Air Body Control – die Luftfederung hat mich einfach überzeugt – sowie eine elektrische Heckklappe, die teurere Klimaanlage und die Burmester Soundanlage. Darüber hinaus will ich bei wechselnden Fahrern auch nicht auf eine elektrische Sitzverstellung samt Sitzbelüftung verzichten. Die Sitzheizung für die Fondpassagiere ist ein nettes Gimmick, welches die Freunde zum Verweilen einlädt.

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Nicht fehlen darf neben dem Head-up Display auch die Fahrhilfe Distronic Plus, in dessen Paket meines Wissens auch der kleine halb-autonome Stop&Go Pilot eingefasst ist. Damit wird der Stau zur stressfreien Zone. Neben LED-Licht und Fernlicht-Assistent, ist der größere Tank von 66 Liter in meinen Augen zwar eine Frechheit, aber unverzichtbar. Denn schlussendlich zählt beim eigenen Auto nicht der NEFZ, sondern das ankommen, mit so wenig Tankstopps wie möglich.

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Das „Touchpad“ (Dreh-Drück-Steller in der Mittelkonsole) lässt sich die Daimler AG zusätzlich zu Comand Online und dem großen Display extra bezahlen. Ebenso etwas frech, dies nicht in einem Paket anzubieten. Verzichtbar ist es allerdings auch nicht, denn erst damit wird die Mittelkonsole zum echten Hingucker.

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Nur die Sonderausstattungen haben damit den Wert eines Kleinwagens, womit der Gesamtpreis (ohne meine gewünschten Felgen) auf 70.192,15 Euro steigt. Und dabei würde ich ihn mir so nicht einmal kaufen, denn gewisse Optionen muss ich durch die Paket-Politik weglassen.

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3 Gedanken zu “Neuer Mercedes-Benz GLC konfiguriert… so würde ich ihn (fast) bestellen

    • Firmenwagen kenne ich eher als Kombi oder Limo. Wer nimmt denn so etwas als Firmenwagen, hatte das nun mehr im „Privatsektor“ angedacht.

  1. Pingback: Am 28. Juli 2015 gefunden … | wABss

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