Smartphone bekommt eigene Klimaanlage im Auto

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Da immer mehr Autohersteller statt einem festeingebautem Navigationsgerät, auf die Smartphones der Benutzer setzen, wundert es, dass noch keiner eher darauf gekommen ist. Chevrolet hat nun die erste Klimaanlage für Smartphones präsentiert. Wer sich fragt, ob dies wirklich notwendig ist, der sollte sein Smartphone einfach nach 20 Minuten im Betrieb der Navigationssoftware anfassen – und heiß, oder?

Oft es nicht einmal die Navigation, welche das Smartphone zum kochen bringt, auch der reine Ladezyklus mit gleichzeitiger Wiedergabe von Musik oder ähnlichem kann zur Hitzeentwicklung beitragen. Dabei sind die letzten Hitzewellen in Deutschland noch nicht einmal mit einberechnet. Beispielsweise im Peugeot 108 ist das Smartphone, welches als Navigationssystem diente, mehrmals überhitzt und hat sich in den Ruhemodus verabschiedet.

Innere Teile wie Akku, Prozessor oder auch das Display können Schaden nehmen, wenn die Hitzeentwicklung des Smartphones zu groß wird. Chevrolet hat in den Modellen Impala und Malibu (nur in den USA verfügbar) für das Modelljahr 2016, also noch in diesem Jahr, die Smartphone-Klimaanlage angekündigt. Dabei nutzt der amerikanische Autobauer einfach die induktive Ladestation in der Mittelkonsole und führt hier auch einen Luftausströmer zu, sodass jenes geliebte Smartphone ebenso einen kühlen Prozessor bewahren kann.

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Bis unsere Autohersteller hierzulande auf denselben Trick kommen, muss man sich anders behelfen. Etwa mit einer Handy-Halterung für die Lüftungsgitter, sodass ein ähnlicher Effekt eintritt.

Fotos: Chevrolet

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