Bugatti Veyron-Nachfolger mit 1.500 PS Hybridantrieb

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VW-Chef Martin Winterkorn will das Prestige-Projekt Bugatti Veyron weiterführen. Statt bisher „knapp über 400 km/h“ schnell, soll der Nachfolger mit Hybridantrieb um die 1.500 PS im Heck sitzen haben und die 460 km/h-Marke knacken – fragt sich nur mit welchen Reifen.

Die Michelin-Reifen für den 400 km/h schnellen Veyron haben dieser Belastung schon nicht lange stand gehalten, gut das auch der Tank bei dieser Geschwindigkeit innerhalb weniger Minute leer war. In einem Interview gab Winterkorn preis, dass neben dem reinen Benzinmodell eine Hybrid-Variante kommen würde. Leider ist dieser Kommentar so verfasst, dass aktuell noch nicht abzusehen ist, ob beides oder doch nur eines in Serie kommt.

Technisch wird der Nachfolger des Veyron – der vielleicht auch so oder völlig anders heißen kann – auf dem 8,0-Liter W16-Motor aufbauen. Allerdings wird dieser komplett überarbeitet werden und insgesamt mit Hybridantrieb auf eine Systemleistung von 1.500 PS kommen. Derzeit testen die Ingenieure den Antrieb und den neuen Wagen, der bereits 2016 der ausgewählten Kundschaft zum Preis von immens viel Geld zur Verfügung stehen soll. Primäres Ziel des neuen Wagens ist das schnellste Serienfahrzeug auf dem Markt zu bauen, dass auch im alltäglichen Leben fahrbar bzw. kontrollierbar ist.

Obwohl es intern von VW hieß keinen Nachfolger mehr zu bauen, sind diverse Prototypen gesichtet worden. Einem Insider nach sind es fünf verschiedene, die technische auf dem Veyron aufbauen, allerdings unterschiedliche Antriebe nutzen.

Am Mittelmotor-Grundlayout soll sich auch beim Nachfolger nichts ändern, angetrieben werden weiterhin durch ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe alle vier Räder. Die Pläne des 16C Galibier als Nachfolger in Form einer Limousine sind übrigens schon lange gecanceled worden.

Um die geltende Abgasnorm EU6 zu erreichen wird der 8,0-Liter W16 mit vierfach Turboaufladung noch im innersten überarbeitet. Statt der bisherigen Einspritzung setzt der überarbeitete Motor auf Direkteinspritzung. Auch das Ansaugsystem soll verändert werden, wie genau ist noch nicht bekannt. Angeblich wird auch direkt über den Einsatz von elektrischen Turbos beziehungsweise elektrischen Verdichtern nachgedacht. So soll dem Motor aus dem Drehzahlkeller geholfen werden.

Der angebliche Hybridantrieb des Veyron-Nachfolger soll direkt mit dem Getriebe verbunden werden und von einer Lithium-Ionen-Batterie mit Strom versorgt werden. Das Drehmoment soll wohl, um dem Getriebe nicht allzu sehr zu Schaden, auf etwa 1.500 Newtonmeter begrenzt werden. Die Ingenieure kämpfen auch hart darum, das Gewicht unterhalb von 1.900 Kilogramm zu halten und das trotz Einsatz des schweren Hybridantriebs. Die Produktion soll wieder auf 450 Stück limitiert werden.

Auf der völlig anderen Seite, wird VW nun auch bald eine Billig-Untermarke gründen.

Foto: Bugatti

Quelle: autocar

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