Bella Maccina mit Ferrari-Motor: Alfa Romeo Giulia

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Die Italiener haben ein neues Pferd im Stall. Sprichwörtlich, denn die Topversion der Mittelklasse-Limousine namens Alfa Romeo Giulia kommt mit einem Ferrari-Triebwerk. 510 PS Spitzenleistung, was eine Beschleunigung von 3,9 Sekunden auf 100 km/h in die Tat umsetzt. Wahlweise stehen der Giulia Heck- oder Allradantrieb gut zu Gesicht. Die Giulia Quadrifoglio kommt mit reichlich Potenz aus Maranello und setzt auf ein Sechszylinder-Turboaggregat, welches mit den Ferrari-Ingenieuren entwickelt wurde. Die perfekte Gewichtsbalance von 50:50 ist allen Motorisierungen scheinbar gleich gegeben.

Der neue Sechszylindermotor ist nicht nur das Topmodell in Sachen Leistung, er gibt auch den Takt für die Italiener an. Das neue Aluminium-Aggregat soll Vorreiter für alle künftigen Modelle sein. Ob das auch für die Zylinderabschaltung gilt, bleibt noch abzuwarten. Das Design ist eben so aufregend, wie es die zahlreichen Renderings versprochen haben. Diese italienische Züchtung hält auch optisch, was das Datenblatt verspricht.

Technisch hat Alfa Romeo so viel wie möglich getan, um hier ein fahraktives Fahrzeug hinzustellen, welches dem BMW M3 nicht nur theoretische Angst machen soll. Die Multilink-Hinterachse garantiert den optimalen Kompromiss aus sportlichem Fahrverhalten, Fahrspaß und Komfort. An der Vorderachse kommt eine Konstruktion mit doppelten Querlenkern und halb-virtueller Lenkachse zum Einsatz, mit der die Lenkung effektiv von Federungs- und Antriebseinflüssen abgekoppelt wird und die eine sehr direkte Auslegung der Lenkung ermöglicht.

alfa-romeo-giulia-heck

An der Hinterachse sitzt das elektronisch gesteuerte Sperrdifferenzial, das mit Hilfe einer Doppelkupplung das zur Verfügung stehende Drehmoment aktiv zwischen rechtem und linkem Rad aufteilt (Torque Vectoring). Zusätzlich zu einem geringen Luftwiderstandsbeiwert wird beim neuen Alfa Romeo Giulia die Aerodynamik durch einen aktiven Frontspoiler optimiert, der den Abtrieb an der Vorderachse bei hoher Geschwindigkeit vergrößert und für noch bessere Bodenhaftung sorgt. Der aktive Frontspoiler wird ebenfalls vom Chassis-Computer gesteuert, der als zentrale Leitstelle alle elektronischen Systeme an Bord miteinander vernetzt.

Für den Alfa Romeo Giulia wurde die exklusive Fahrdynamikregelung D.N.A. neu abgestimmt. Zur Wahl stehen die Stufen „Dynamic“, „Natural“ und „Advanced Efficient“. Der Modus „Advanced Efficient“ gibt dem Fahrer erstmals die Möglichkeit, alle Fahrzeugsysteme auf den optimalen Umgang mit dem Kraftstoff abzustimmen. Die leistungsstärksten Modellvarianten stellen darüber hinaus die Stufe „Racing“ zur Verfügung.

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Fotos: Alfa Romeo

3 Gedanken zu “Bella Maccina mit Ferrari-Motor: Alfa Romeo Giulia

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