Neues Porsche GT-Modell mit Handschaltung geplant?

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Gerüchten zu Folge soll Porsche an einem neuen „puren“, Fahrer-orientierten 911 GT experimentieren, der statt schneller Rundenzeiten den Fokus auf ein pures, unverfälschtes Fahrgefühl legt. Ein elementarer Punkt dabei sei das handgeschaltete Getriebe, wobei auch der Boxermotor (ohne Aufladung) eine größere Rolle spielt. Denn mit den angekündigten Facelifts für die IAA im September soll alles ab dem Basis 911 Carrera mittels Turbolader auf weniger Hubraum zurückgreifen müssen.

Hier soll kein weiteres Tracktool wie etwa ein GT3 RS oder ein GT3 entstehen, dennoch bildet zumindest der Motor die Basis für das neue 911 GT Modell. Weder die Rennstrecke, noch ein komfortables „every day“ Fahrzeug soll dabei im Fokus stehen. Porsche will angeblich ein Fahrzeug entwickeln, dass dem Fahrer alle Eindrücke vermittelt, ihn komplett mit dem Fahrzeug und alle relevanten Interaktionen erleben lässt.

Das manuelle Getriebe kommt dabei zum ersten Mal seit dem 997 GT3 wieder auf den Plan für ein GT-Modell, obwohl bereits gemunkelt wird, dass Porsche auch dem Ruf nach einem manuellen Getriebe für den GT3 nachkommen will. Wann genau ein solches Modell schlussendlich vorgestellt oder auf den Markt kommen soll steht noch in den Sternen. Wohl aber festigt sich der Gedanke an die „abgespeckte“ Form gegenüber dem GT3-Modell, soll heißen, dass weder Breitbau, noch ein fetter Heckspoiler eingeplant sind.

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Das „pure“ GT-Modell sollte optisch näher am Basis-911 sein, dazu kommen noch schmalere Reifen, sowie ein Chassis, welches weniger auf optimalen Grip, sondern mehr in Richtung vorhersehbare Grenz-Erfahrung ausgelegt ist. Im Heck soll der 3,8-Liter Boxermotor des aktuellen GT3 schlummern. Beim Namen ist man sich noch unschlüssig, denn der kürzlich von Porsche als Marke registrierte GT5 würde keinen Sinn ergeben, da so das Fahrzeug unterhalb des Cayman GT4 sitzen würde.

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Auch der Club Sport Schriftzug soll nicht dem Namen entsprechen, da Porsche damit ein eher Rennstrecken optimiertes Fahrzeug in Verbindung bringen würde. Frühestens gegen Mitte des nächsten Jahres könnte es hier wohl neue Informationen geben.

Foto: Porsche

Quelle: autocar

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