#RoadToBerlin: Mit dem Qashqai die richtige Wahl getroffen

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Es ist einer dieser Tage an denen du an deinen Handwerkerfähigkeiten zweifelst, nämlich dann, wenn weder die Anzahl der Flachkopfschrauben und Untersetzringe mit der Packungsinhaltliste übereinstimmt noch die Montageanleitung überhaupt brauchbar ist. Kleine Grafiken, mit Google übersetzte Texte aus dem Mesopotamischen und bezeichnetes Zubehör, welches in Plastiktüten unsortiert verpackt ist. Der erste Arbeitsschritt besteht folgerichtig daraus die Aufbauanleitung zu zerknüllen und mittels Fade-Away-Shot direkt in den Papierkorb zu befördern. LeBron hätte mir dafür anerkennend zugezwinkert und der Griff zu den Chips am Abend als Belohnung für den Aufbau wäre auch an diesem einen Tag für das WeightWatchers-Tagebuch punktefrei gewesen.

Doch um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen: ich stehe nun am späten Mittwochabend mit einem fachmännisch zusammengeschusterten Tischkicker, Pappkartons als Unterlagen für ersteren, einem Weber Go-Anywhere Barbecue-Grill, meinem Reisekoffer, einem Karton voller Giveaways und dem obligatorischen Roadtrip-Gear bestehend aus Powerbank, zweiter Powerbank, mobilem Hotspot, Handy, Ladekabeln und Wasser vor meiner Wohnungstür. Da ich mir intuitiv den Nissan Qashqai als Fahrzeug für den #RoadToBerlin ausgesucht habe, stehe ich nun vor dem größten Problem – mir endlich darüber Gedanken zu machen was überhaupt in den geräumig wirkenden Crossover passt. Ladevolumen? Ach, wer braucht schon ne Literzahl – kann man sich ohnehin nicht vorstellen… Ich rechne da lieber in Equipment oder gefrorenen Schoko-Marshmallows.

Kofferraumabdeckung ab – die muss Zuhause bleiben! In Windeseile die Rücksitze umgeklappt, das wird schon irgendwie gehen, auch wenn mein Levelcount bei Tetris unter 10 lag. Schweres kommt nach unten, leichtes nach oben. Genauso schien es mir beim verladen. Tatsächlich scheine ich beim Blick über die Schulter in den Fond eigentlich nur eine undefinierbaren Eintopf mit Stücken von Kartoffel, Karotte und Wirsing vorzufinden. Ich gebe zu, dass meine Ladungssicherungskünste die eines polnischen Spediteurs mit selbst verschweißten Rahmenrohren auf dem Auflieger und gerade soviel Bremsbelag an den Sätteln, um ja keinen Nachteil beim Fahrzeuggewicht aufgrund des Rollwiderstands zu erleiden, sind. Mir doch egal, es passt wunderbar! Damit gehen die erste Punkte an den Qashqai, denn Daniel hat in seinem e-NV200 nichts außer Ladekabel und ein Feldbett (wer ist hier die Frau?!), schließlich will er möglichst wenig Energie durch unnötige Zuladung verlieren, die also nun im Heck meines japanischen Packesels liegt.

Wo ich gerade schon gratis Gummipunkte verteile: der 1.6 l Turbodiesel ist wahrlich eine Freude. Schöner langer vierter Gang, genug Durchzug mit 320 Nm Drehmoment und ein Verbrauch des sich gewaschen hat! Bei 129 km/h im Durchschnitt begnügt er sich mit 5,9 l! Ich muss also erst nach knapp 1000 gefahrenen Kilometern nachtanken! Yes!

Was mir aber bislang am besten gefällt? Na ganz klar: die Optik. Die 360-Variante ist mit Abstand die schönste, doch auch mein Tekna-Modell kann trotz roter Lackierung punkten, da sie nicht zu dick aufträgt. Vor allem die Front mit dem Kühlergrill im Wabendesign samt der Spange, die ein verchromtes V darstellt und den dazu passenden Scheinwerfern, sind eine richtige Augenfreude. Daniel geht soweit, das ganze im Rückspiegel schon als aggressiv zu bezeichnen – das liegt eventuell daran, dass mein Gasfuß ihn nach nur wenigen Augenblicken CO2 schnuppern lassen will. Vor der stark gewölbten Motorhaube liegt freie Bahn, weiter geht’s in Richtung Berlin, doch vorher machen wir noch einmal halt. In Magdeburg beim Baleber See – kommt doch vorbei und kickert mit uns eine Runde. Für Verpflegung ist gesorgt.

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen: Schalkefans aufgepasst! Schreibt unter diesen Beitrag euren Tipp für das Endergebnis zwischen der Partie FC Barcelona vs. Juventus Turin beim Champions League-Finale. Der Gewinner wird am Sonntag informiert.

In Kooperation mit Nissan Center Europe.

2 Gedanken zu “#RoadToBerlin: Mit dem Qashqai die richtige Wahl getroffen

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