#SKODATrip: Mit dem Octavia RS auf den Großglockner

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Es ruft der See, doch wie kommt man dahin? Schnell über die Autobahn Richtung Salzburg und dann nach Reifnitz an den Wörthersee? Nein, wir doch nicht! Von München aus ging es im Skoda Octavia RS über die Passstraßen durch Österreich und als Highlight in der Dämmerung über den Großglockner.

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Die Uni-graue Limousine sollte das Roadtrip Fahrzeug von Milos und mir für die nächsten Tage werden. Keine schlechte Wahl, denn für die Optik haben wir eine kleine Frittentheke, für das Durchhaltevermögen einen 2.0 TDI mit 184 PS und dann ist noch jede Ablage mit Futter und Getränken gefüllt. Die nächsten 400 Kilometer sollten also kein Problem werden, auch weil man sich immer irgendeinen dreckigen Witz zu erzählen hat.

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Die erste Etappe führt uns von München an den Chiemsee, um dort einzukehren. In einem kleinen Biergarten, bei dem die Chefin im Porsche 911 GT3 (991) vorfährt und später mit den Worten kontert, dass man eben das nehmen müsse, was gerade da steht, wenn es keinen Lieferwagen gibt. Lässig und meinen vollsten Respekt, ich kann mir nicht viele Frauen vorstellen, die ein ähnliches „Problem“ haben 😉 Aber das soll es noch nicht gewesen sein, auf Mario’s Tonic Bestellung kam eine Dame zurück, um zu vermelden, dass sie keinen Gin hätten. Dann sollten wir eben heute Mittag noch nüchtern bleiben 😉

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Allgegenwärtige die Fachgespräche und Witze nahe der Gürtellinie, doch das gehört irgendwie zum #SKODATrippchen dazu. Immerhin sitzen hier ein Haufen Roadtripper zusammen – Gott sei Dank lief weder Mikrofon noch Kamera mit. Und irgendwann sind wir über die flotten Landstraßen von Südbayern angekommen und überfahren still und heimlich die Grenze zu Österreich.

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Und dann stehe ich wieder am Fuße des Großglockner. Heute können wir nicht ganz nach oben, spaßig wird’s trotzdem. Dort wo ich schon im letzten Jahr stand, allerdings hatte da ein einzelnes Auto fast so viel Power, wie in diesem Fall alle zusammen. Aber sei es drum, Pässe machen auch mit weniger Leistung Freude.

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Der bremsende Faktor war dabei nicht einmal der Skoda Octavia RS, sondern der Beifahrer aus Unna. Milos sah hier und da doch einige interessante Fotopunkte, weshalb ich in die Eisen gehen musste. Hinterher zeigte sich, dass mit dem Bremsen sollte man nicht übertreiben. Auch wenn das vRS bei Skoda für die historisch dem Rallye-Sport nahe Fahrzeugen steht, sind sie doch auch nur „simply“ ein Auto. Ein wenig schade war der Dieselmotor als Antrieb für den Berg, obgleich dieser Aufstieg am Großglockner immer Spaß macht. Wenn man den zweiten Gang voll bis zur vollen Leistungsentfaltung dreht, dann fällt er nach dem Schaltvorgang leider in ein Loch. Im dritten hängt die Motordrehzahl dann erst bei knapp über 2.000 U/min und dann kann er sich in der Steigung nicht so spritzig rausdrehen. Da hilft ihm leider auch das saftige Drehmoment von 380 Nm nicht weiter.

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Auf der anderen Seite angekommen muss die Bremse erst wieder etwas abkühlen, das ständige Rauf und runter ist noch Neuland für diesen Octavia RS. Doch wir kommen wieder, egal ob an den Großglockner oder einen anderen Pass.

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Am Abend dann ein anderes Bild, hier wollten wir uns dann mit einem Gin and Tonic ins Bett verabschieden. Die Bardame im Hotel machte sich verzweifelt auf die Suche nach einer Flasche Gin. Sie fand eine Flasche Bombay Sapphire, aber wo genau sie diese aufgetan hatte, konnte nicht geklärt werden. Am nächsten Tag (auch in Österreich ein Feiertag) war die Chefin vorbereitet. Sie hatte vier Flaschen Blue Gin besorgt und zeigte sie uns mit den Worten „das sollte für euch ausreichen“. Jens antwortete nur trocken mit „Herausforderung angenommen“ und prompt stellte die Chefin selbst Lars, Jens und mit drei Gin Tonic hin. Und der Nachmittag nach dem Wörthersee war eingeläutet.

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Zuvor ging es übrigens wirklich auf das noch originale 34. GTI Treffen am Wörthersee. Doch es scheint inzwischen ziemlich abgegrast und zu einer reinen Marketing-Veranstaltung herangereift zu sein. Die wahren Fans treffen sich doch einige Wochen zuvor am Faaker See. Der Roadtrip ging für mich fließend über in einen Tag „on the Road“ über einen kurzen Stopp und Autotausch in München weiter in die Eifel.

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Text: Fabian Meßner

Fotos: Fabian Meßner (Autophorie), Enes Kucevic (SKODA Auto Deutschland)

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