VW Golf R400 in Entwicklung: Premiere auf der IAA 2015?

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Kommt er oder kommt er nicht? Die Rede ist vom Über-Golf mit mehr als 400 PS. Wer will, der kann ihn bei ABT sportsline bereits bekommen. Doch nun will auch Volkswagen selbst den Golf R400 in Serie bringen, dann scheinbar sogar als R420. Wie Dr. Heinz-Jakob Neusser, Chef über die Antriebe innerhalb der VW Gruppe, gegenüber dem car magazine verlauten ließ, sei der Golf R400 aktuell schon in der Entwicklung und wird definitiv gebaut.

Zuletzt noch gab es ein hin und her zwischen offiziellen Statements und Gerüchten, ob dieses Concept Car jemals in Serie vom Band laufen würde. Selbst die Aussage von Neusser heißt an und für sich noch gar nichts. Für den VW Konzern würde „wir bauen das Auto“ auch schon heißen, dass eine Stückzahl von lediglich 25 gebaut werden. Also heißt es doch wieder zu ABT sportsline und den Golf R scharf machen lassen.

Aber ganz ehrlich, was heißt das für den Wagen? Auf der Rennstrecke von Ascari hat sich herausgestellt, dass der Bridgestone Potenza nicht der Kraft und den einwirkenden Kräften/Massen des Golf R Variant stand halten kann. Was wird dann erst, wenn bis zu 120 PS mehr auf die Räder wirken?

Wenn es nach den britischen Fans des Hot Hatches geht, dann soll der Golf R420 das erste Straßenauto sein, welches einen gewaltigen 2,0-Liter Turbomotor unter der Haube hat. Genau den, welchen Audi mit dem letzten TT Concept Car gezeigt hatte. Leistungsbezogen sollen dann 400 bis 420 PS auf den Antrieb einwirken.

Wie soll er außen? Scheinbar nicht besonders auffällig, sondern eher fast so unscheinbar wie der aktuelle Golf R. Nur etwa ein neuer Heckspoiler sowie ein leichtes Aero-Pack mit zusätzlichem Frontsplitter kommen hinzu. Ein Breitbau-Bodykit sei dennoch nicht zu erwarten – schade eigentlich. Da es auf der selben Linie wie alle Golf Modelle gefertigt werden soll – also angeblich nicht limitiert – bleibt die Spur exakt genauso breit wie bei den anderen Modellen, lediglich die Bremse wird an die zusätzliche Leistung angepasst.

Gezeigt werden soll das fertige Modell wohl schon im Herbst bei der IAA in Frankfurt. Kurz danach darf im Handel bestellt werden, zu Basispreisen knapp unter 50.000 Euro. Das könnte passen, denn damit wäre er in etwa 10.000 Euro als der Basis Golf R.

Foto: Volkswagen

Quelle: car

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