Vorerst kein Audi RS3 plus

Audi RS 3 Sportback

Audi hat mit dem Audi RS3 aktuell wieder den stärksten Kompakten im gesamten Segment. Doch Mercedes-Benz rüstet schon mit dem Facelift des A45 AMG auf – Audi will da nicht mitziehen. Wie Stefan Reil gegenüber Topgear aussagte, wird es keinen Audi RS3 plus geben!

Die 367 PS reichen laut Topgear UK auch völlig aus, um Spaß zu haben, doch es soll bekanntlich immer Leute geben, denen es nie genug sein kann. Stefan Reil ist für die technische Entwicklung innerhalb der quattro GmbH zuständig und damit für alles schnelle vom RS3 bis zum R8. Der Grund, warum Audi selbst nicht aufrüsten ist schnell gefunden. Demnach ist Audi am absoluten Limit des Turboladers angekommen. Es gilt die Beständigkeit und die Garantie-Auflagen zu beachten. Bei den Winter- und Sommertests hat sich das, was nun der Audi RS3 ist, also das Maximum herausgestellt.

Wie es AMG dann schafft aus einem Vierzylinder-Motor (mit einem größeren Turbo) bald mehr Leistung zu holen. Man könnte wohl den Motor als solches – immerhin ist der Fünfzylinder in diversen Rennserien eingesetzt worden – noch etwas pushen, doch die internen Teile würden dann nicht die Garantien erfüllen, die Audi anbietet.

Audi A3 clubsport quattro concept

Aber die einschlägigen Tuner haben den Vorgänger auf 400, 500 oder sogar 600 PS gebracht. Reil antwortet darauf mit der schnellen Aussage, dass die Tuner nicht die gleichen Garantie-Auflagen hätten wie der Hersteller selbst. Wer sich noch an das Audi A3 Clubsport Concept erinnert, der weiß, dass hier auch ein Fünfzylinder-Turbomotor unter der Haube steckt. Allerdings, so jedenfalls klingt es nach Reils Aussage „mit viel Turbolag“, denn der Turbolader im Concept Car ist eineinhalb Mal größer als der im fertigen Serien RS3.

Audi RS 3 Sportback

Zum Schluss noch kleine Spekulation, denn Stefan Reil sagte zum Abschluss, dass es möglich sei einen größeren Turbo in den RS3 zu packen, um gegen den A45 AMG zu bestehen. Doch das würde eine (teure) Entwicklung verlangen. Audi ist nicht gerade der arme, kleine Importeur, am Geld sollte es also nicht mangeln. Bis dahin warten wir einfach ab, was beispielsweise ABT sportsline mit dem Aggregat anstellt. Immerhin gibt es hier auch Garantie.

Fotos: Audi

Quelle: topgear

7 Gedanken zu “Vorerst kein Audi RS3 plus

  1. Pingback: Am 17. April 2015 gefunden … | wABss

  2. Die Frage ist wie die hauseigene Konkurrenz dann einen VW Golf R20 aka R400 ins Nest stellen kann. Mehr Budget? Dann wird dieser eben dem A45 AMG Paroli bieten…sprich 400 oder 420 PS die in 3,9 Sek auf 100 bei 280 KM/H abgeregelt werden.

    • Das klingt ja nach einem sehr genauen Plan. Fraglich ist, wer die 400 PS überhaupt noch fahren kann. Wenn der Turbolader reinhämmert, wie im Rallye-Fahrzeug, dann ist das nichts für Ottonormal-Verbraucher

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  5. Die Frage ist dann, wieviel Ottonormal-Verbraucher kaufen einen RS3 / Golfr400 ??

    Audi konnte immer mehr aus Motoren holen. AKtuell aber ist nur noch das Designe dass besser wird.
    Wobei auch da nur Aussen, innen aktuell Traurig.

    Kann Audi die Werte wieder puschen die Audi gross machte ? Oder wollen Sie nun auf Merceders Abwege ?

    • Audi hat die Werte, die sie groß gemacht haben schon lange vergessen. Ich glaube auch nicht, dass sie wieder auf diesen Weg zurückfinden werden. Aktuell geht es nur noch im Kampf gegen Mercedes und BMW. Etwas „eigenes“ wird damit nicht mehr auf die Beine gestellt.
      Ottonormalos werden kaum einen RS3 oder R400 auch nur ansehen, von daher ist die Stückzahl sehr überschaubar. Aber! neuerdings lässt sich bei Sixt und Europcar auch eine „Premium-Flotte“ mieten, die dann eben solche Fahrzeuge oder auch M4 und Co. umfasst. Von daher ist der Markt inzwischen etwas größer.

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